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50 Jahre Block Gruppe - special: Gründer vor dem Herrn - Eugen Block im Interview

200013

1968 war ein bewegtes Jahr. Umbrüche, Aufbrüche allerwärts - in Politik, Gesellschaft, Gastronomie. „Die Zeit war reif für Steaks!", sagt Eugen Block beim Blick zurück auf das Geburtsjahr seines Familienunternehmens. 50 Jahre später ist der unermüdliche Macher als treibende Kraft im Konzern stets präsent - der Ohrensessel muss noch warten. > Gäbe es nicht schon den Ausdruck ,,unternehmerisches Urgestein", er müsste eigens für Eugen Block erfunden werden. Denn der im oldenburgischen Harkebrügge geborene Branchenpionier steht mit seinem Lebenswerk, seiner Persönlichkeit wie kein anderer Unternehmer für den Aufstieg der Systemgastronomie in Deutschland - aufrecht, ehrlich, konsequent erfolgsorientiert. Vom Start weg setzte Block auf Spezialisierung und Standardisierung, die beiden Basics von Systematisierung schlechthin. … Herr Block, worauf sind Sie nach 50 Jahren Unternehmertum besonders stolz? Auf unsere Restaurants! Sie sind nicht nur atmosphärisch gelungen, durch ihre Einrichtung, die Beleuchtung, das großzügige Layout ohne störende Winkel und Ecken. Sondern auch die Funktionalität stimmt bis ins Detail, so dass jedes Block House gutes Geld verdient. Zudem kann ich stolz sein, dass ich dank der Gründung einer Fleischerei und von Block Menü die Kontrolle über die gleichbleibend hohe Qualität des Essens gewinnen konnte. Meine unternehmerische Leistung ist die Qualitätskontrolle durch Systematisierung und Standardisierung. Das gelingt in dieser Konsequenz nicht vielen! Denn dafür ist unheimlich viel Feilen an Details vonnöten. Wie oft machen Sie sich in einem Block House ein Bild vom operativen Geschehen? Zwei bis dreimal in der Woche. Block House ist gut. So gut, dass es mir schwer fällt, Fehler zu finden … Wie kann man Ihre aktuelle Rolle in der Gruppe auf den Punkt bringen? Ich bin Motor, bringe Dinge ins Laufen. Und ich bin sicher Ratgeber und Controller in oberster Position, ähnlich einem Aufsichtsratschef obwohl ich nicht im Aufsichtsrat sitze. Als Gründer ist man mit seinem Unternehmen mitgewachsen, kennt die Organisation von Grund auf wie kein anderer. Und da ein Unternehmen nie fertig wird, nie perfekt ist, schon allein aufgrund des sich derzeit so rasend schnell verändernden Branchenumfelds, wird das Aufhören fast unmöglich. …ff