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AK Hotelimmobilien: Mitglieder im Porträt - Nicole Franken, Designerin, Franken Architekten

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AK-Mitglied seit März 2017 > Wie bewerten Sie die derzeitige Lage in der Entwicklung neuer Hotels? Die Corona-Krise ist ein Brandbeschleuniger für diverse Meta-Themen, die dadurch verstärkt oder transformiert werden: Klimawandel, Urbanisierung, Digitalisierung. Alle sind direkt oder indirekt mit unserer gebauten Umwelt, so auch Hotels, verbunden. Wie schon JFK bemerkte, setzt sich im Chinesischen das Wort Krise aus zwei Schriftzeichen zusammen: Gefahr und Gelegenheit. In der Krise wird eher Ungewohntes zugelassen, Veränderungen werden schneller umgesetzt. Architektur und Innenarchitektur müssen nun die Chance nutzen, ihrem Gestaltungsauftrag nachzukommen und visionäre Formen des Lebens, Wohnens und Bauens entwerfen. Setzen Auftraggeber bei laufenden Projekten bereits den Rotstift an, um Kosten zu senken? Diese Erfahrung hatten wir bislang nicht. Aber Projekte sind teilweise gar nicht beauftragt oder um Monate verschoben worden. Wie wird sich die Corona-Pandemie darauf auswirken, wie Hotels künftig gebaut werden? Mittelfristig könnte es sein, dass durch die gesellschaftlichen Veränderungen und Shutdown-Erfahrungen ein größeres Bewusstsein für Qualität statt Quantität entstanden ist. Die professionell aufgestellte nationale Ferienhotellerie ist aktuell im Vergleich zur Stadthotellerie der Gewinner. Dieser Trend könnte zu einem Wachstum an hochwertiger Ferienhotellerie und Rückgang generischer Cityhotels in mittelmäßiger Lage führen. ...ff