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Akustiklösungen für Hotels: In einer gelungenen Soundbegleitung steckt großes Potenzial, um Gästezufriedenheit und Auslastung zu steigern

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Sie betreten ein erstklassiges Hotel. Beeindruckende Raumarchitektur, sterneverdächtige Gastronomie und perfekter Service unter dezenter Beleuchtung. Nur eines macht Sie stutzig: die ausgeblichene, zerrissene und wild zusammengewürfelte Bettwäsche in ihrem geräumigen Zimmer. … Die Akustik wird häufig vernachlässigt Was zunächst nach einer unglaublichen Geschichte klingt, ist leider Alltag in viel zu vielen, auch hochklassigen Häusern - mit einem kleinen Unterschied: Es ist nicht die Bettwäsche, die gegenüber dem Hotelstandard so dramatisch abfällt. Es ist der Sound. Was hört der Gast? Wo hört er es, und wie laut? Und was hat das, was er hört, mit dem Haus und vor allem mit ihm selbst zu tun? Eine ehrliche Antwort auf diese Fragen fällt allzu oft sehr ernüchternd aus. Die akustische Dimension des Hotelerlebnisses wird nicht selten geradezu stiefmütterlich behandelt. … Ein Grund liegt sicherlich darin, dass es zur Erzeugung eines guten Soundkonzepts der Zusammenarbeit zahlreicher spezialisierter Gewerke bedarf. Von der Auswahl der Hardware wie Lautsprecher und Verstärker, über sinnvolle akustische Zonierung der Räumlichkeiten bis hin zur angemessenen Musikauswahl - überall kann man viel richtig, aber auch leider sehr viel falsch machen. Es braucht Erfahrung, um ein Hotel in sinnvolle Sound-Zonen zu strukturieren. Ein Foyer klingt nun einmal anders als eine Hotelbar, im Wellnessbereich erwartet man eine andere Musikstimmung als im Restaurant. Jede dieser akustischen Zonen erfordert darüber hinaus eine differenzierte Musikauswahl, bis hin zur Berücksichtigung von Jahres- und Uhrzeit. Musikwissenschaftler wissen: Es gibt sie, die Morgenmusik und den Sound zum Fünf-Uhr-Tee. … Ganzheitliche Klangevaluierung > Hier sind intelligente Playlisten und Feedbacksysteme zur Klang-Evaluierung ein wichtiges Werkzeug. Es gibt Plug-and-Play Systeme, die ganze Audioanlagen nebst CD-Stapel überflüssig machen. Aber ganz ohne die Expertise eines erfahrenen Musikredakteurs sind auch diese Hilfsmittel stumpf. Höchste Zeit, sich der Frage „Wie klingt eigentlich mein Haus?“ ganzheitlich zu stellen. ...ff