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"Alles greift ineinander" - Gespräch mit dem Software-Experten Alexander Melle, Mellex

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Die Technik entwickelt sich rasant. Wie können Hoteliers mithalten und sie am besten für die Prozesse ihres Betriebes nutzen? Ein Gespräch mit dem Software-Experten Alexander Melle. > Herr Melle, Sie sind von Haus aus Ingenieur. Sie haben Elektrotechnik studiert und sich auf Mikroelektronik und Datentechnologie spezialisiert. Wie sind Sie dann zur Hotelbranche gekommen? Eigentlich ging es mit der IT in meinem Leben schon viel früher los: Ich war 14, da habe ich zur Konfirmation meinen ersten Computer geschenkt bekommen. Mit dem Gerät habe ich viel ausprobiert. Schon zu Schulzeiten habe ich mit zwei Freunden ein kleines IT-Unternehmen gegründet. Wir haben vor allem für ausländische Unternehmen gearbeitet, die in Deutschland eine Niederlassung hatten. Zu der Zeit wurde auch Hyatt International unser Kunde. Nach meinem Studium an der Technischen Hochschule Darmstadt habe ich dort als regionaler IT-Leiter angefangen und war zuständig für verschiedene Netzwerk-Projekte. … Das haben Sie dann ja auch getan: 2011 haben Sie mit Ihrer Firma Mellex die Software Samfex für die Hotellerie entwickelt. Was fasziniert Sie an der Hotelbranche? Während meiner Zeit bei Hyatt habe ich die Hotellerie schätzen und lieben gelernt. Ich mag vor allem die Offenheit der Branche und, dass hier kein striktes abteilungsbezogenes Denken herrscht. Schon an vielen Hotelkarrieren merkt man, wie wichtig es ist, alle Abteilungen eines Hauses zu durchlaufen. Einfach um zu verstehen, dass alle ineinandergreifen. Und das müssen sie natürlich auch, damit ein Betrieb funktioniert. Zudem liebe ich die Internationalität, die die Branche zum Teil mit sich bringt. Die erlebe ich noch heute, wenn wir unsere Software etwa bei Kunden im Ausland vorstellen. … Ihre Software bietet vor allem Unterstützung in den Bereichen Housekeeping, Technik, Asset Management und Energieverwaltung. Wie sieht das ganz praktisch aus? Mit der Software lassen sich Desktop- und mobile Anwendungen miteinander kombinieren. Dadurch bekommen Mitarbeiter mit und ohne festen Arbeitsplatz - im Sinne von „Schreibtisch" - genau die Informationen, die sie brauchen, um sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Im Housekeeping sind das zum Beispiel Zimmerreinigungslisten, Zimmerstatus-Angaben oder „Tasks-ofthe- day". Im technischen Bereich geht es etwa um Anlagenwartung oder Reparaturaufträge. … Welche Vorteile bietet Ihre Software gerade fürs Housekeeping? Das Housekeeping-Modul lässt sich leicht und zum Beispiel auch ohne sprachliche Barrieren bedienen. Die digitalen Informationen zum Hausstatus sind im Gegensatz zu Papier immer aktuell. Die Einsatzplanung kann voll automatisiert werden. Das schafft Freiräume für andere Arbeiten. …ff