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Alles was Recht ist: Asset Management der Hotelimmobilie

200010

Bestandshotels sind weniger „sexy" als Neubauten, stellen wirtschaftlich aber das größere Gesamtvolumen dar. Das Asset Management von Hotelimmobilien unterscheidet sich von dem der Büro- und Wohnimmobilien grundlegend, denn es geht um Betreiberimmobilien, und die Hotelspezifika haben mit der Immobilienbranche wenig bis nichts zu tun. Was aber ist Asset Management überhaupt? Asset Management ist eine Aufgabe des Immobilieneigentümers mit dem Ziel der Optimierung des Immobilienwertes. Dieser wird bei Pacht-/Mietkonstellationen i. d. R. nach der Ertragswertmethode errechnet. Deren zentrale Größen sind (1) die Jahresnettokaltpacht (JNKP), (2) die weiteren immobilienbezogenen Kasten (insb. aus Instandhaltung) und Risiken für den Verpächter sowie (3) die Restlaufzeit des Pachtvertrags. Zwecks Optimierung muss an sämtlichen maßgeblichen Faktoren („Stellschrauben") angesetzt werden. Hieraus ergibt sich der Auftrag des Asset Managements: Die Werttreiber und -minderer sind zu ermitteln und Strategien zu deren Optimierung zu erarbeiten, einschließlich eines Umsetzungsplans mit Controlling und Reporting. Die zu bearbeitenden Sachgebiete sind kaufmännisches, technisches sowie Legal Asset Management. Die Führung liegt aber stets beim kaufmännischen Asset Management. … ff