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Antonia Sabatino schmeißt die Läden

200011

Nachfolge - Die 21-Jährige übernahm vor einem Jahr drei Düsseldorfer Lokale ihres vermissten Vaters Sandro Sabatino. Der Anfang war schwierig, mittlerweile füllt sie ihre Rolle als Gastronomin aus > … „Wir haben nie wieder etwas von ihm gehört“, berichtet seine Tochter. „Am schlimmsten ist die Ungewissheit. Je länger er weg ist, desto größer ist der Schmerz. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass er noch lebt und ich ihn irgendwann wiedersehe.“ Der italienische Gastronom Sandro Sabatino hat in 35 Jahren bestimmt 40 bis 50 Lokale eröffnet, wieder geschlossen, verkauft oder verpachtet, schätzt seine Tochter. Die meisten im Ruhrgebiet. 2009 machte er sich auf nach Düsseldorf und startete mit dem Bocconcino im Medienhafen. … Die 21Jährige blickt mittlerweile optimistisch in die Zukunft: „Es sind drei florierende Lokale. Die kann man so schnell gar nicht runterwirtschaften.“ Durch die besonderen Umstände war der Anfang jedoch alles andere als leicht. „Mir wuchs das über den Kopf, ich dachte, wir müssten nach spätestens drei Monaten alles verkaufen. Jetzt ist ein Jahr vorbei, und ich bin immer noch da. Verkaufen kommt nicht mehr infrage“, sagt sie entschieden. „Die Läden sind meine Babys, damit halte ich die Erinnerung an meinen Vater aufrecht.“ Sie sei froh, Ordnung und Struktur hergestellt zu haben. Allerdings vertraue sie niemandem mehr uneingeschränkt, nur ihrer Familie. ...ff