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Apéro mit Jörg Rauschenberger, Rauschenberger Catering

200011

Inspiration für Leben und Beruf finde ich beim meditativen Blick aufs Meer. Am meisten freue ich mich an Arbeitstagen auf die Begegnungen mit den Mitarbeitern. Wenn ich nicht im Catering-Business gelandet wäre, wäre ich Innenarchitekt geworden. Glücklicherweise darf ich mich bei der Gestaltung neuer Restaurants auf diesem Gebiet ab und zu austoben. Rennfahrer hätte ich übrigens auch nicht schlecht gefunden. Am wichtigsten in puncto Mitarbeiterführung ist mir Ehrlichkeit, auch wenn's manchmal wehtut. Es hilft nichts, um den heißen Brei herumzureden. Ein Jahr Auszeit würde ich nutzen, um nach sechs Wochen festzustellen, dass das nichts für mich ist. Ich warte damit bis zur Rente. Jede gute Küche lebt von einem Koch, der versteht, dass man zuallererst gute Produkte kaufen muss. Dann geht's auf einmal viel leichter. Das Buch, das mich zuletzt wirklich begeistert hat, war The Underground Railroad von Colin Whitehead. Die Erzählung aus der amerikanischen Sklavenzeit ist für das Verständnis des heutigen Amerikas ein hilfreicher Beitrag. Ergreifend geschrieben und den Pulitzer Preis in jeder Hinsicht wert. … u.a. … Jörg Rauschenberger (61) gründete 1982, gerade mal sechs Wochen nach Erhalt des Diploms (Hotelfachschule Lausanne), sein Unternehmen mit der Eröffnung eines Restaurants nahe Stuttgart. Die Anfänge beschreibt er als ereignisreich und schwierig, geprägt durch fehlendes Eigenkapital in Kombination mit einem heute kaum mehr vorstellbaren Zinsniveau für Geschäftskredite. Das Wachstum der ersten Jahre führte zu einem „mittelmäßigen Gemischtwarenladen", so Rauschenberger. 1999: komplette Neuausrichtung mit der gastronomischen Vision, ein führender Anbieter im Fine Dining/Eventcatering zu werden. …ff