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Ausbildung in der Krise

200013

2020 haben 21 Prozent weniger Auszubildende eine Lehre als Koch/Köchin begonnen als noch im Jahr zuvor. Und das bei einem Ausbildungsberuf, der schon vor der Pandemie mit rückläufigen Ausbildungszahlen zu kämpfen hatte. Wir haben bei Verbänden und Betrieben nachgefragt, worauf es jetzt besonders ankommt. > Wird die Corona-Krise zum Ausbildungs-Killer? Bis zum Stichtag 30. September 2020 meldete das Bundesinstitut für Berufsbildung einen Rückgang sämtlicher Ausbildungsverhältnisse hierzulande von elf Prozent. Das Gastgewerbe ist mit einem Minus von 24,7 Prozent ganz vorne mit dabei. Vor diesem Hintergrund appellieren der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in einer gemeinsamen Erklärung an die Bundesregierung, das Bundesförderprogramm „Ausbildungsplätze sichern!" besser auszugestalten. Nachjustiert werden müsse zum Beispiel bei den Förderbedingungen für die „Ausbildungsprämie", argumentieren NGG und Dehoga. Denn: „Heute kommt die Leistung bei den allermeisten gastgewerblichen Betrieben nicht an." Außerdem sollte in Betrieben mit hohem Kurzarbeitsanteil nicht nur für Azubis ein Vergütungszuschuss gezahlt werden, sondern auch für Ausbilder, heißt es weiter. Verbund- oder Auftragsausbildung fördern > Damit die Ausbildung bei geschlossenem oder eingeschränktem Betrieb aufrechterhalten werden kann, sehen Dehoga und NGG einen Lösungsansatz in der Verbund- oder Auftragsausbildung. So können Betriebe Teile der Ausbildung zusammen mit anderen Betrieben (im Verbund) organisieren oder durch einen Träger (im Auftrag) durchführen lassen. ...ff