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Befürchten Sie eine „Hotelblase" in München, Herr Dietl? / Treugast Solution

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Der erfolgsverwöhnte Hotelmarkt München hat zuletzt Federn lassen müssen. Die Nachfrage stieg in den vergangenen beiden Jahren stärker als das Angebot, was sich auf die Auslastung vieler Hotels auswirkte. Zuletzt wurden sogar Stimmen laut, in München zeichne sich eine Hotelblase ab. Cost & Logis sprach darüber mit Moritz Dietl, Geschäftsführender Partner der Treugast Solutions Group > Besonders Privathoteliers in München befürchten angesichts der rasanten Entwicklung des Hotelangebots in der Stadt betriebswirtschaftliche Probleme. Wie beurteilen Sie die Situation, Herr Dietl? Ob die Privathoteliers in München das wirklich alle so sehen, da bin ich mir nicht sicher. Bedenkenträger gibt es immer und überall. Sicher werden einige Betriebe unter neuer Konkurrenz leiden. Dabei geht es in erster Linie um Häuser ohne klares Profil und Konzept, die ihren Job in den vergangenen Jahren nicht gut gemacht, ihre Produkte nicht weiterentwickelt und vor allem von einem starken Markt profitiert haben. Die haben es natürlich schwer, wenn Häuser wie etwa ein 25hours, ein Ruby oder ein Roomers auf den Markt kommen, die bestens auf die Bedürfnisse moderner Zielgruppen ausgerichtet sind. Ein mittelständischer Hotelier, der sein Haus seit zwanzig Jahren nicht mehr renoviert hat, dem werden zeitgeistige Hotelkonzepte in seinem Wettbewerbsumfeld ganz sicher zusetzen. Allerdings glaube ich nicht, dass wir hier von einer Marktbereinigung sprechen können. … Was halten Sie davon, wenn es jetzt heißt, München sei auf dem Weg zur Hotelblase? Für eine Blase sehe ich keine Anzeichen. Davon könnten wir erst reden, wenn das Angebot die Nachfrage mehrere Jahre lang deutlich überschreiten würde. Das ist in München aber nicht absehbar. Lediglich die Fortsetzung eines leichten Überangebots ist zu erwarten._ ...ff