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Berufskleidung: Reinigung - Zu Hause waschen ist in Corona-Zeiten tabu / DBL

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Was die neuen Hygiene-Anforderungen in der Pandemie für Arbeitgeber und Mitarbeiter bedeuten. Textildienstleister bieten Sicherheit. > An die Arbeitsbekleidung in Hotellerie und Gastronomie werden ohnehin sehr hohe hygienische Anforderungen gestellt. Corona setzt nun noch eins drauf. Damit der Virus sich nicht ausbreitet, müssen Schürzen, T-Shirts, Hosen, Röcke, Blusen, Kochmützen und Halstücher täglich frisch und hygienisch gereinigt sein. Denn es geht um mehr als nur einen Fleck auf Hemd oder Schürze. … Immer nur eigene Berufskleidung tragen > Grundsätzlich gilt: Alltagskleidung hat nichts im Betrieb verloren und umgekehrt. Wer seinen Dienst antritt, muss seine eigene Garderobe gegen das Berufs-Outfit austauschen. „Jeder Mitarbeitende im Team sollte stets nur seine eigene Berufskleidung tragen. Dies empfiehlt sich generell. Aber insbesondere unter den aktuellen Bedingungen sollten keine Jacken an Kollegen verliehen werden oder ähnliches“, betont Hygienemanagerin Debbie Hartung vom Textildienstleister CWS. „Berufskleidung sollte nur während der Ausführung der Arbeit genutzt werden. Sie sollte nicht noch nach Feierabend getragen werden und getrennt von der Privatkleidung aufbewahrt werden.“ Getragene Bekleidung, ob beruflich oder privat, dürfe nicht in Kontakt mit frischer Berufskleidung kommen, sagt Jan Kuntze, Textilingenieur und Geschäftsführer des DBL Vertragswerkes Kuntze & Burgheim. „Dies lässt sich zum Beispiel durch Spinde oder Abwurfsammler im Betrieb realisieren.“ Dauerhafte Hygiene könne nur durch ein routiniertes Zusammenspiel von fachgerechtem Einsammeln der getragenen Berufskleidung, deren Abholung, hygienischer Aufbereitung und Anlieferung hygienisch aufbereiteter Bekleidung sichergestellt werden. … Auch der Deutsche Textilreinigungs-Verband (DTV) empfiehlt, sich bei der Pflege der Arbeitskleidung nicht auf die heimische Waschmaschine zu verlassen. Haushaltswaschmaschinen können keine Keimfreiheit garantieren, da sie häufig die für die Inaktivierung des Coronavirus notwendige Temperatur von 60 Grad nur kurze Zeit oder auch gar nicht erreichen. ...ff