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Betriebsprüfung: Gute Vorbereitung ist alles

200010

Wenn die Deutsche Rentenversicherung ins Haus kommt, sollten alle relevanten Unterlagen bereitliegen. Welche genau das sind und was beim Abschlussgespräch zu beachten ist. > as folgende Anschreiben hat mancher Hotelier oder Gastronom schon mal gelesen: „Sehr geehrte Damen und Herren, die Rentenversicherungsträger sind verpflichtet, mindestens alle vier Jahre bei den Arbeitgebern zu prüfen, ob diese ihre Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch erfüllen.“ Jetzt heißt es Ordnung schaffen, denn bald kommt der Betriebsprüfer (oder die Betriebsprüferin) der Deutschen Rentenversicherung vorbei und schaut in die Bücher. Panik ist jetzt fehl am Platz, denn die Prüfung erfolgt nicht früher als 14 Tage nach Empfang der Ankündigung. Eine gute Vorbereitung auf den Hausbesuch spart Nerven und Zeit. Die Rentenversicherungsträger prüfen, ob die Arbeitgeber die Beiträge zur Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung korrekt berechnet und abgeführt haben. Auch wird geschaut, ob die gesetzlichen Meldepflichten eingehalten wurden. Alle Beschäftigungs- und Ausbildungsverhältnisse, die innerhalb des Prüfzeitraums (im Regelfall sind das vier Jahre) bestanden haben oder noch bestehen, werden betrachtet. Schwerpunktmäßig wird dabei auf drei Dinge geachtet: 1. die versicherungsrechtliche Beurteilung, 2. die Berechnung und Zahlung der Beiträge und 3. die Abgabe von Meldungen. … Alle Entscheidungen klar dokumentieren > Dabei sollten auch Entgeltunterlagen von Personen vorgelegt werden können, die nicht sozialversicherungspflichtig abgerechnet werden. Insbesondere die Beurteilung von mitarbeitenden Gesellschaftern oder Familienangehörigen sowie von Personen, die selbstständig tätig sind, sind für die Prüfer interessant. … Widerspruch innerhalb eines Monats möglich > Innerhalb von zwei Monaten nach der Prüfung teilt die Rentenversicherung dem Unternehmen das Ergebnis der Betriebsprüfung mit. Eine entsprechende Information erhalten auch die Unfallversicherungsträger und die beteiligten Einzugsstellen. Ist der Arbeitgeber mit dem Ergebnis (oder mit Teilen in der Auflistung) nicht einverstanden, so kann er gegen den Bescheid „innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Widerspruch erheben“ - und zwar schriftlich. …ff