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Bluetooth-Sender im Ostseebad Ahrenshoop: Sicherheit für die Gäste auch ohne Tracking / Hotel The Grand; Doctorbox

200009

Während der Pandemie sollen vor allem Infektionsketten unterbrochen werden. Für stark frequentierte Orte wie Hotels gibt es seit Juni ein System, das auf Treffpunkten statt auf personenbezogenen Daten basiert. Viele Urlauber fühlen sich damit wohler. > Ais im Juni die Hotels wieder eröffneten, strömten urlaubshungrige inländische Gäste vor allem an die Küsten Deutschlands. Der Ansturm war immens - ein Segen für die leidgeplagte Hotellerie. Zur Freude mischte sich aber auch die Sorge, plötzlich ein neuer Rotspot der Pandemie zu werden und Infektionsketten auszulösen. Die Gemeinde Ahrenshoop im Landkreis Vorpommern- Rügen hat selbst die Initiative ergriffen und noch vor der Corona-Warn-App der Bundesregierung nach einem Testlauf im Juni ein eigenes System eingesetzt. Dafür gründete das Berliner Healthcare-Unternehmen Doctorbox die Wirtschaftsinitiative „Intelligentes Treffpunkt-Management". An unterschiedlichen Orten des Ostseebads wurden sogenannte „Beacons" installiert. Das sind kleine Bluetooth-Sender, die lediglich Signale senden und somit eindirektional funktionieren. Wird das Signal von einem Smartphone empfangen, das die entsprechende App installiert hat, wird automatisch ein Kontakttagebucheintrag generiert. … 41 Sender und 1.500 Tester > Projektpartner war von Beginn an das The Grand Ahrenshoop um Inhaber Oliver Schmidt. Als ein Team von Doctorbox auf ihn zukam, sei für ihn sofort klar gewesen, dass er einen Beitrag zur Vermeidung von Infektionsketten leisten will. Es würden sich im Ernstfall hotelspezifische Infektions-Cluster oder Hotspots abzeichnen, und die Maßnahmen könnten gezielt verbessert werden. ...ff