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Brandschutz: Im Brandfall sicher - TÜV Nord

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Wenn es im Betrieb brennt, kann das rechtliche Folgen für den Betreiber nach sich ziehen. Vor allem dann, wenn das Brandschutzkonzept nicht ordnungsgemäß umgesetzt ist. Doch was gibt es dabei zu beachten? Auf den jeweiligen Betrieb zugeschnittene Brandschutzkonzepte sind für jede Art von Gebäude verpflichtend, seit im Jahr 2000 die brandschutztechnische Bauvorlagenverordnung deutschlandweit eingeführt wurde. Viele Einrichtungen und Betriebe führten ein entsprechendes Konzept nachträglich ein. Der TÜV Nord warnt, dass es häufig falsch oder nur unzureichend umgesetzt wurde - Schuld daran ist mangelndes Verständnis. Die Folge: Das Risiko eines Brandes steigt und kann ernste Konsequenzen für den Betreiber haben. Für viele Brände sind fehlerhafte elektrische Installationen, Überhitzung oder menschliches Fehlverhalten die Ursache. „Ein korrekt erstelltes und umgesetztes Brandschutzkonzept könnte diese Ursachen drastisch reduzieren. ... Umsetzung zwingend notwendig > Grundlage für ein Brandschutzkonzept sind mehrere gesetzliche Verordnungen, darunter die Bauvorlagenverordnung, das Arbeitsschutzgesetz, die Betriebssicherheitsverordnung und diverse andere. Sie alle beinhalten Maßnahmen, die eine Brandentstehung und ausbreitung verhindern und deren Folgen möglichst geringhalten können. Der Aufbau ist, mit Ausnahme weniger Einzelfälle, in der Regel gleich strukturiert: Zu Beginn steht die Gebäudebeschreibung mit Informationen zu den Nutzungen, Abmessungen und den verwendeten Materialien. Basierend darauf schließt sich die baurechtliche Einordnung an. Hier werden genehmigungspflichtige Abweichungen, Angaben zu Sonderbauten und Ähnliches dokumentiert. Passend zum jeweiligen Gebäude werden am Ende jedes Brandschutzkonzepts bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzmaßnahmen festgelegt. ... Hotline für Fragen > Für Problemfälle und Unklarheiten bietet der Dehoga Bayern in einer Kooperation mit dem Werkfeuerwehrverband Bayern eine Hotline sowie eine E-Mailadresse. „Diese Angebote werden durchaus gut angenommen. Zwar ist die Spitze der Anfragen gelöscht, aber es besteht weiterhin Bedarf“, weiß Frank-Ulrich John, Geschäftsführer Kommunikation des Dehoga Bayern. Das größte Problemfeld ist für ihn die Übernahme alter Betriebe: Früher sei oft angebaut und aufgestockt worden, die Genehmigungen dafür gingen im Laufe der Zeit verloren. ...ff