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Buchungsportale: Bookings „Black Friday“ empört Hoteliers

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Zum „Shopping-Event des Jahres“ sollen Gastgeber auf der Plattform 30 Prozent und mehr Nachlass geben. Und das in der Corona-Zeit, in der sie ohnehin schon enorme Einbußen haben oder sogar komplett schließen müssen > Mit Black-Friday-Angeboten neue Gäste gewinnen? Wohl kaum. Vor allem nicht in der Corona-Zeit. „Bei den Rabatten kommen bestimmt ganz viel mehr Leute. Vor allem zu uns nach Tirol“, so der ironische Kommentar von Wolf-Thomas Karl, der mit seiner Familie mehrere Ferienapartments in Österreich betreibt und als PR-Fachmann außerdem Pressearbeit für die Hospitality Sales and Marketing Association (HSMA) macht. Booking.com hatte ihn und andere Gastgeber tatsächlich damit umworben, dass er doch zum „Black Friday“ Aktionen mit 30 Prozent Rabatt oder mehr einstellen solle. „Ich weiß gar nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll“, kommentiert Wolf-Thomas Karl weiter. Und, nochmals mit viel Sarkasmus: „Danke Booking.com, ihr werdet uns Ferienapartment- und Hotelinhaber retten.“ Die Buchungen in Hotels, auch in Österreich, sind mit den steigenden Corona- Zahlen hierzulande erneut massiv eingebrochen. Das Bundesland Tirol, wo sich die Unterkünfte von Wolf-Thomas Karl befinden, ist vom deutschen Auswärtigen Amt bereits Ende September zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. Seitdem sind deutschen Touristen sehr vorsichtig. „Da ändert ein Rabatt jetzt auch nichts, da die Unsicherheit bleibt“, fügt Karl hinzu. ... ff