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BVI-News: Die Verpackungssteuer kommt

200010

Ende Januar beschloss der Gemeinderat der Stadt Tübingen die Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer. Jürgen Kasper vom BVI erklärt die Hintergründe und Auswirkungen > Die Cola in der Dose, der Kaffee im Pappbecher, die Pommes in der Plastikschachtel – nicht besonders nachhaltig, sorgt doch der Verpackungsmüll in den Städten regelmäßig für überflutete Mülleimer. Das soll sich jetzt ändern, zumindest in einer Universitätsstadt in Deutschland: Erst Ende Januar beschloss der Gemeinderat der Stadt Tübingen die Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer. Mit 25 Ja-Stimmen bei 40 Sitzen setzte sich eine Ratsmehrheit aus Grünen, SPD, „Der Liste“ und Teilen der Linken durch. Andere Parteien, darunter CDU, FDP und die Tübinger Liste, hatten bis zuletzt versucht, die Steuer abzuwenden. Immerhin war der Verwaltungsrat der Stadt noch kurz zuvor ohne Empfehlung für einen Ratsbeschluss auseinander gegangen. Wer muss zahlen? Nun ist die Steuer aber beschlossene Sache und soll am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Sie wird auf Einwegverpackungen, -geschirr und -besteck, die für den unmittelbaren Verzehr an Ort und Stelle oder als Takeaway-Gericht verkauft werden und keiner Pfandpflicht unterliegen, erhoben. ... ff