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CBRE-Analyse: „Hotelkapazitäten werden abgebaut"

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Wie entwickelt sich der Markt für Hotelinvestment in der Krise? Immobiliendienstleister CBRE hat die Lage durchleuchtet. > Das Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt für Hotelimmobilien belief sich 2020 auf 1,95 Milliarden Euro. Das waren rund 60 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Ein Großteil der Transaktionen wurde zudem vor der Pandemie abgeschlossen beziehungsweise vertraglich zugesichert. Das geht hervor aus einer Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE. „Die Pandemie hat sich 2020 ohne Frage massiv auf den Hotelinvestmentmarkt ausgewirkt", kommentiert Olivia Kaussen, Head of Hotels bei CBRE in Deutschland. „Nach Corona wird der Hotelmarkt nicht so sein wie zuvor. Denn aufgrund von Insolvenzen und Geschäftsaufgaben sowohl von familiengeführten Hotels als auch kleineren Hotelketten mit nur geringen Finanzreserven werden Hotelkapazitäten abgebaut. Zudem beobachten wir bereits jetzt, dass bei manchen Projektentwicklungen die Planungen auf Eis gelegt werden und bei anderen, die sich bereits im Bau befinden, alternative Nutzungen in Betracht gezogen werden. Andere Investoren setzen hingegen speziell auf Projektentwicklungen, um mit erst nach der Pandemie fertig werdenden Objekten die Krise auszusitzen." 2020 ging das Investitionsvolumen in Projektentwicklungen um 53 Prozent auf 650 Millionen Euro zurück. Ihr Marktanteil stieg hingegen um vier Prozentpunkte auf 33 Prozent. „Gerade private Reisen werden nach der Krise schnell wieder viele Gäste für die Hotels bedeuten. Dies war bereits im Sommer zwischen der ersten und zweiten Lockdown-Welle festzustellen und bestätigt die Erfahrung aus früheren Wirtschaftskrisen, nach deren Ende es oft zu Nachholeffekten kam", erläutert Dr. Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland. Aufgrund der Verschiebung der Rendite-Risiko-Einschätzungen der Asset-Klasse haben sich die Spitzenrenditen für Hotelimmobilien im Vergleich zu 2019 um 50 Basispunkte auf nun 4,25 Prozent erhöht. ...ff