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Corona-Exit: Restart - Licht und Schatten

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Gaststätten und Hotels sind geöffnet, der Zuspruch von Gästen ist groß. weitere Hilfspakete kommen. Im Magen liegt den Wirten, dass sich der Restart bei vielen bisher kaum rechnet. Besonders ärgerlich: Womöglich hat ein Gastronom in Leer durch Unachtsamkeit die Branche in Verruf gebracht > Das Gastgewerbe will raus aus der Krise, mit aller Kraft. Deutschlandweit setzen Betriebe akribisch die Corona-Maßnahmen um, messen Abstände, statten Personal mit Masken aus. Die Gäste kommen wieder, vor allem draußen ist der Zuspruch enorm. Beispielsweise in Stuttgart, am Standort der ahgz-Redaktion, wo nach Feierabend und am Wochenende nahezu alle Plätze belegt sind. Die Gäste freuen sich mit den Wirten und blicken nach vorne. Werfen die Gastgeber aber einen Blick in ihre Bücher, können sie nicht zufrieden sein. Denn Mindestabstände und weniger Belegung machen ein wirtschaftlich auskömmliches Arbeiten kaum möglich. Das macht eine Blitzumfrage deutlich, die der Dehoga Bundesverband zum Neustart der Branche nach dem coronabedingten Shutdown unter seinen Mitgliedern gemacht hat. Dabei gaben 81,5 Prozent der befragten Betriebe an, dass sie nicht profitabel wirtschaften können. ... Monatlich bis zu 50.000 Euro für den Mittelstand: Die Politik hört den Hilferuf, wie sie versichert - und will nochmals Taten folgen lassen. Außer Familien und Kulturschaffende sollen vor allem mittelständische Betriebe vom nächsten Corona- Hilfspaket profitieren. Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern sollen laut einem Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums, das der ahgz vorliegt, bereits ab Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro bekommen können. Sie müssen dafür hohe Verluste nachweisen: Dass sie für die Monate April und Mai 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr erlitten haben. Um das glaubhaft zu machen, müssen sie Jahresabschlüsse und Steuerbescheide vorlegen. ... ff