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Corona-Hilfen für Restaurants und Hotels: Nicht kleckern, sondern klotzen

200013

Firmen mit maximal 50 Mitarbeitern bekommen 75 Prozent ihres Umsatzes erstattet, gemessen an den Umsätzen vom November 2019. Mit großzügigen Finanzhilfen will die Bundesregierung Firmen helfen, die im November wegen der Corona-Beschränkungen ihren Laden dicht machen müssen. Auch Solo-Selbstständige wie Künstler sollen unterstützt werden. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, es werde nicht gekleckert, sondern geklotzt - damit Unternehmen mit der Situation fertig werden. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von «massiven, in dieser Größenordnung bisher unbekannten Unterstützungsleistungen ». Insgesamt geht es um Finanzhilfen von bis zu zehn Milliarden Euro - für einen Monat. Vieles ist aber noch offen. … Umfang der Hilfen > Den von temporären Schließungen betroffenen Firmen, Selbstständigen, Vereinen und Einrichtungen will der Bund finanzielle Ausfälle entschädigen. Gemessen werden diese an den Umsätzen vom November 2019. Firmen mit maximal 50 Mitarbeiter bekommen 75 Prozent dieses Umsatzes erstattet. Größere Firmen sollen rund 70 Prozent bekommen - bei Großkonzernen kann es wegen EU-Beihilferichtlinien aber auch weniger sein. … Ab wann wird gezahlt Ab wann Firmen Geld beantragen können, ist unklar. Altmaier versprach, dies werde zeitnah und unbürokratisch passieren. Es würden aber noch Fragen mit den Ländern und der EU-Kommission erörtert. Schließlich sei die Entscheidung zu den neuen Hilfen erst am Mittwoch gefallen. Eigentlich aber drängt die Zeit, denn viele Betriebe müssen ab Montag schließen - und Künstler oder andere Solo-Selbstständige bekommen keine Aufträge mehr. Die Ministerien prüfen deshalb auch, ob Abschlagszahlungen möglich sind. Technisch gesehen sollen die neuen Hilfen auf der vorhandenen digitalen Plattform der Überbrückungshilfen beantragt werden. ...ff