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Corona-Krise: Gallisches Dorf / Klaus Behr, Küchenleiter, M. M. Warburg & CO, Hamburg

200013

Das Betriebsrestaurant der Warburg Bank ist einer der wenigen gastronomischen Betriebe, die in Hamburg noch geöffnet haben. Wir sind hier also das gallische Dorf. Als Bankhaus gelten wir als systemrelevanter Betrieb und können nicht geschlossen werden. Das Gespenst Kurzarbeit - für die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Moment die größte Sorge - steht also vorerst bei uns nicht im Raum. Die Hälfte der Bankmitarbeiter sind im Home-Office, sodass wir aktuell statt der sonst üblichen 360 Essen am Tag nur 180 kochen. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass wir aktuell einen sehr hohen Krankenstand in der Küche haben. Wer sich beim Arzt telefonisch mit Erkältungssymptomen meldet, bekommt derzeit sofort eine Krankmeldung. Trotzdem läuft der Betrieb wie gewohnt, wir haben das Angebot bis dato nicht reduziert. Natürlich werden sämtliche Hygieneauflagen wie z.B. Abstand halten, keine offenen Lebensmittel, weniger Tische im Kasino, nur eingepacktes Besteck, Handschuhe für die Mitarbeiter, regelmäßige Flächen- und Gerätedesinfektion etc. von uns vollumfänglich eingehalten. Die Ausgabe ist derzeit nur mit einem Mitarbeiter besetzt, sodass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Das funktioniert recht gut, denn die sonst üblichen Stoßzeiten gibt es ja nicht. Zudem haben wir das Team gesplittet, damit wir im Fall der Fälle den Betrieb aufrechterhalten können. ... ff