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Coronakrise: Betriebsschließungsversicherung - Kompromiss in Sicht

200010

Für Bayern hat der Dehoga mit Versicherungen vereinbart, dass diese einen Teil des Schadens übernehmen. > Im Streit um die Zahlungspflicht von Betriebsschließungsversicherungen in der Coronakrise gibt es einen Lösungsvorschlag. Den Kompromiss haben das Bayerische Wirtschaftsministerium, der Dehoga Bayern und die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft sowie Versicherungsunternehmen erarbeitet. „Dieser sieht vor, dass die Versicherer zwischen 10 und 15 Prozent der bei Betriebsschließungen jeweils vereinbarten Tagessätze übernehmen und an die Gaststätten und Hotels auszahlen“, teilte der Dehoga in München mit. Bisher ist strittig, ob die Betriebsschließungsversicherung in der Coronakrise greift. In vielen Policen geht es um innere Ereignisse im Betrieb wie der Ausbruch von Krankheiten durch Salmonellen oder Noroviren sowie behördlich verfügte Schließungen einzelner Betriebe. Für einen flächendeckenden Shutdown seien die Tarife nicht kalkuliert, argumentiert die Versicherungsbranche. … Was der Prozentwert konkret bedeutet > Zur Einordnung des Prozentwerts verwies der Dehoga auf folgende Rechnung: Unter Berücksichtigung der statistischen Durchschnittswerte für die Zusammensetzung der Betriebsaufwände im Hotel- und Gaststättengewerbe reduziert sich durch zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen wie Kurzarbeitergeld und Soforthilfen aus Bund und Land sowie durch die ersparten Aufwendungen, etwa für Materialkosten, der wirtschaftliche Schaden eines Betriebs im Durchschnitt um rund 70 Prozent. Von den verbleibenden Einbußen von rund 30 Prozent sind einige Versicherer bereit, bis zur Hälfte als freiwilligen Beitrag zu leisten und ihren Kunden so weitere Liquidität zur Verfügung zu stellen. ...ff