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Coronakrise in Spanien

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Am 15. März 2020 rief Spaniens Ministerpräsident Pedro Sânchez für sein Land die dritthöchste Notstandsstufe aus: eine Reaktion auf rasant steigende Infektions- und Todeszahlen sowie überlastete Intensivstationen infolge der Covid-19-Pandemie. Sieben Wochen Ausgangssperre legten alle Aktivitäten im Land auf Eis. Das Castro-Geschäft beschränkte sich auf Delivery - hauptsächlich via Lieferplattformen wie Glovo, Deliveroo oder Uber Eats. Anfang Mai kündigte Sanchez ein 4- Phasen-Konzept zur Lockerung der Restriktionen an, das je nach Lage in den Regionen unterschiedlich schnell umgesetzt werden kann. Der Gastronomie erlaubt dieses in Phase 0 wieder, Takeaway anzubieten. Phase 1 beinhaltet die Öffnung von Terrassen mit 2 Meter Mindestabstand zwischen den Tischen und max. 50 Prozent Belegung. Phase 2 sieht auch den Indoor-Betrieb wieder vor - bei einer Maximalbelegung von einem Drittel der Kapazitäten. Während sich in vielen Regionen Bars und Restaurants zum 18. Mai auf die Öffnung ihrer Außenbereiche vorbereiteten, blieben die Restriktionen in Madrid und Barcelona aufgrund hoher Infektionszahlen zunächst bestehen. Laut einem gemeinsamen Bericht der Beratungsfirmen Bain & Company sowie EY (ehemals Ernst & Young) könnten die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie dazu führen, dass der Jahresumsatz des spanischen Hotelgewerbes im Jahr 2020 um bis zu 55 Milliarden Euro (entspricht 40%) zurückgeht. ...ff