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Coronakrise: Insolvenzvermeidung in der Coronakrise / Rechtsanwalt Hilmar Pickartz

200013

Mit Hilfen aus dem Rettungspaket oder Notprogrammen ist es für die allermeisten Hotel- und Gastronomiebetriebe nicht getan. Es geht schlicht und einfach ums Überleben und die Sicherung der wirtschaftlichen und persönlichen Zukunft. Rechtsanwalt Hilmar Pickartz informiert zum richtigen Verhalten bei derzeitigen Betriebsproblemen > Der Verhinderung einer Insolvenz sollte höchste Priorität beigemessen werden, will man nicht auf Jahre hinaus aus dem Geschäftsleben ausgeschlossen werden. Denn Insolvenz heißt vor allem: negativer Schufa- Eintrag, schlechteste Bonitätszahlen bei Creditreform etc. sowie Eintragung im Vollstreckungsregister des Amtsgerichts. Noch drastischer dargestellt keine Chance auf Mobiltelefon, Kfz-Leasingvertrag, Ratenkredit, Kreditkarten oder Zahlungsziele bei Bestellungen. In der Coronakrise konzentrieren sich Insolvenzgeschehen überwiegend auf kleine Firmen und hier wiederum auf solche aus dem Gastgewerbe. Etwa 70 Prozent der Insolvenzanträge betreffen Unternehmen mit höchstens fünf Arbeitnehmern. Zur Vermeidung einer Insolvenz sind folgende Punkte maßgeblich: 1. Sofortige Beantragung von nicht zurückzahlbaren finanziellen Hilfen des jeweiligen Bundeslandes und der Bundesregierung. Denn: Neue Darlehen und Krediterweiterungen sind in dieser Krise keine echte Unterstützung, da man diese zusätzlich aufgehäuften Schulden später, sollte es wieder zu Normalzeiten kommen, zurückzahlen muss. 2. Sofortige Kreditantragstellung von auf mindestens sechs Monate kalkulierten Ausfallkosten bei Hausbanken, denn auch wenn - hoffentlich - die größte Krise nach drei Monaten vorbei wäre, dauert es mindestens nochmals den gleichen Zeitraum, bis man wieder in den Normalbetrieb kommt. Den Kreditbetrag sollte man unbedingt großzügig kalkulieren, denn jetzt bekommt man am ehesten einen größeren Rahmen eingeräumt. ... ff