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Coronakrise: Nicht hoffnungslos / Dirk Iserlohe

200013

Der Dorint-Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Iserlohe hat schon einige Krisen überstanden. Diese ist aber noch gravierender. Hier berichtet er, wie er damit umgeht > Herr Iserlohe, Sie haben im vergangenen Jahr den 60. Geburtstag ihrer Hotelkette mit mehr als 60 Hotels gefeiert. Damals trübte kein Wölkchen den Himmel. Wie ist Ihre Stimmung nun angesichts der Coronakrise? Ernst, aber nicht hoffnungslos, um mit Oskar Wilde zu antworten. Es ist in der Tat ein so heftiger Schlag ins Kontor, der in einer solchen Massivität unsere Branche trifft, dass einem wirklich angst und bange werden kann. Es gilt jetzt zunächst einmal besonnen an unsere Mitarbeiter und Gäste zu denken und aufmerksam zu sein, Gegenmaßnahmen einzuleiten, um Liquidität zu generieren, damit die „Dürreperiode“ überwunden werden kann. Wenn ein Messehotel in Köln – wie in den letzten Tagen geschehen – von erwarteten 85 Prozent nur 7 Prozent Belegung aufweisen kann, so wirkt sich dies auf unsere Mitarbeiter und die Einnahmen gleichermaßen negativ aus. ... Bietet die Situation auch Chancen, etwa andere Destinationen zu stärken? Wir werden insbesondere unsere Resort- Schiene ausbauen und fördern, da wir auf den inländischen Tourismus setzen werden. Wir werden jetzt erkennen, dass der inländische Tourismus stärkere Reize ausstrahlen wird und vom Verbraucher bevorzugt gebucht werden wird. Die Hoteliers sind gefordert, gute Angebote zu schnüren und besondere Erlebnisse zu bieten. ... ff