Mit dem nachstehenden Link gelangen Sie auf die betreffende horesga-Seite, klicken Sie dazu hier

In der PDF-Datei befinden sich - je nach Ansicht - weitere Weblinks, über die Sie auf weitere horesga-Seiten geleitet werden.

Coronakrise: Online-Vertrieb - Wenn nicht-stornierbare Raten plötzlich stornierbar werden

200009

Das Portal Booking.com erwartet von seinen Hotelpartnern viel Kulanz gegenüber Gästen, die wegen der Coronakrise nicht anreisen wollen. Aus der Branche erntet es dafür harte Kritik > Vertrag ist Vertrag. Und nur die Tatsache, dass Deutschland und die Welt sich in der Coronakrise befinden, entbindet den Gast nicht von dem mit dem Hotel geschlossenen Beherbergungsvertrag. So sieht es zumindest der Hotelverband Deutschland (IHA). Das aktuelle Vorgehen von Booking.com in Sachen Stornos sei deswegen nach der Auffassung des Verbands nicht rechtens. Booking.com hatte seine Hotelpartner vergangene Woche im Intranet darauf hingewiesen, dass es in Fällen von „höherer Gewalt“ von ihnen erwarte, dass sie bei Stornos bereits getätigte Zahlungen zurück überweisen und auf andere anfallende Gebühren verzichten. Im Gegenzug will Booking.com die Kommission für diese Buchungen zurückerstatten. aWie handhaben andere Portale das derzeit massenhaft auftretende Phänomen der Stornierungen? Der deutsche Hotelvermittler HRS orientiert sich dabei am Merkblatt von Dehoga und IHA. Demnach entbindet eine aufkommende Krankheit oder eine abgesagte Messe den Gast nicht vom Beherbergungsvertrag. Anders verhalte es sich jedoch wenn es ein behördlich auferlegtes Reiseverbot für eine bestimmte Destination oder Region gebe – wie etwa Italien oder USA. Dann läge aus Sicht von HRS tatsächlich „höhere Gewalt“ vor und der Gast wäre von seiner Zahlungspflicht befreit. ... ff