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Coronakrise: Steuertipp - Verluste legal wegschieben

200010

Ein weiteres gutes Instrument, um letztlich wirtschaftlich und auch steuerlich nach Corona zu triumphieren, sind die steuerlichen Verlustvorträge und Verlustrückträge. Sie geben Ihnen die Antwort auf die Fragen, die uns derzeit oft gestellt werden: „Letztes Jahr war so ein gutes Jahr, wir müssen da Steuern zahlen wie verrückt. Und jetzt ist alles auf Null, das wird ein mageres Jahr. Ist das alles gerecht?“ Das gleiche Problem haben Unternehmen, die für 2021 den Durchbruch prognostiziert hatten. Und nun irgendwie auf dem Wege verhungern. Die gesetzlich vorgesehene Lösung: Verluste in Gewinnjahre schieben und dort verrechnen, Steuern also aus der überjährigen Vogelschau kräftig senken. Bitte notieren Sie sich jetzt in Ihren Steuerplanungsakten die folgenden Normen, die Sie wirklich brauchen werden: § 10 d Abs. 1 EStG regelt den Verlustrücktrag auf das Vorjahr von Amts wegen. Wenn Ihnen der nichts nützt, weil das Vorjahr auch schon mager war, bitte gemäß Abs. 2 bis 4 den Verlustvortrag beantragen. Der funktioniert wie eine Sparbüchse: Er wird so lange in der Zukunft auf Gewinne verrechnet, bis er verbraucht ist. Bei der Gewerbesteuer gibt es nur den Vortrag, um die Gemeinden zu schützen, die können nicht zurückzahlen, was sie schon in der Kommune ausgegeben haben. Aber auch gut, hier Ihre Norm: § 10 a GewStG. ...ff