Mit dem nachstehenden Link gelangen Sie auf die betreffende horesga-Seite, klicken Sie dazu hier

In der PDF-Datei befinden sich - je nach Ansicht - weitere Weblinks, über die Sie auf weitere horesga-Seiten geleitet werden.

Dämpfer für Kempinski

200013

Bald sind es nur noch fünf: Nachdem das Berliner Bristol im Dezember den Managementvertrag mit Kempinski beendete und nun lediglich als Partnerhotel fungiert, musste die Luxushotelkette wenige Tage später auch den Abschied des Atlantic, des Falkenstein Grand und der Villa Rothschild aus der Kollektion vermelden. Auslöser ist der Drang nach größerer Eigenständigkeit > Adlon, Taschenbergpalais, Vier Jahreszeiten, Gravenbruch und das Resort in Berchtesgaden werden ab 2021, wenn die Verträge mit dem Klinik-Unternehmer Broermann ausgelaufen sind, die verbliebenen Kempinski-Betriebe auf deutschem Boden sein. Noch vor 13 Jahren zählte das Unternehmen zwölf Hotels, darunter Perlen wie das Grand Hotel Heiligendamm oder Cash-Cows wie das Airport Hotel in München. Als Mitte Dezember der Kempinski-Schriftzug am Berliner Bristol demontiert wurde, konnte das Management noch verkünden, dass das Haus der Gruppe trotz Neupositionierung als Partnerhotel erhalten bleibe. »Die Entscheidung war ein gemeinsamer Prozess mit dem Eigentümer und Kempinski wird das Hotel Bristol Berlin weiterhin als Vertriebspartner unterstützen«, so Sprecherin Eva-Maria Panzer. Im Fall der Broermann-Hotels sieht dies anders aus: Mit der Autograph Collection hat Stefan Massa, CEO von Broermann Hotels & Resorts, bereits eine Einigung erzielt, sodass das Falkenstein Grand und die Villa Rothschild in Königstein sowie das Atlantic Hamburg ab 2020/2021 unter dem Dach der Marriott-Tochter gelistet sein werden. … Auch wenn Kempinski in Deutschland mit seinem Geschäftsmodell derzeit an Boden verliert, ist man international weiter auf Expansionskurs und gilt als verlässlicher Partner. …ff