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Das Gastgewerbe im Zeichen des „Restart“

200013

Das Gastgewerbe darf wieder öffnen, aber die Probleme bleiben: Wie sollen Restaurants, die schon vor der Corona-Krise oftmals unrentabel waren, nun überleben, wenn sie nur noch die Hälfte ihrer Tische belegen dürfen, Mehrkosten für Hygienemaßnahmen tragen und trotz viel geringerer Umsätze personalaufwändigere Prozesse durch die Corona-Auflagen haben? > Die Corona-Krise entwickelt sich für das deutsche Gastgewerbe zum Alptraum schlechthin. Wie das Statistische Bundesamt bekanntgab, brachen die Umsätze im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast die Hälfte ein. Wegen der coronabedingten Einschränkungen rechnet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) für den vollen Shutdown-Monat April mit noch dramatischeren Umsatzeinbußen von über 90 Prozent. „Das deutsche Gastgewerbe kämpft ums Überleben“, sagt DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. Auch wenn Restaurants und Cafés unter strengen Auflagen seit kurzen wieder Gäste bewirten und die Hotels wieder Touristen beherbergen dürften, ist die wirtschaftliche Situation der Betriebe weiterhin katastrophal: „Aufgrund der Abstandsgebote liegen die Umsätze 50 bis 70 Prozent unter den Vorjahreswerten“, erklärt Zöllick. Er warnt vor einer Pleitewelle nie gekannten Ausmaßes und sieht „hunderttausende Arbeitsplätze“ in Gefahr. Die Politik müsse jetzt handeln: „Der Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen ist überfällig und muss jetzt kommen - für kleine Betriebe wie auch für große Unternehmen.“ ... ff