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Das Mittagsgeschäft - ein hartes Stück Arbeit

200009

Konkurrenzdruck, Geiz-ist-geil-Mentalität, Zeitmangel: Über die Tücken des Geschäfts sprachen Gastronomen auf Einladung des FCSI und der AHGZ-Redaktion im Münchner Rocco Forte The Charles Hotel. Optimistisches Fazit: Es gibt Rezepte gegen die Krise > … Was hat sich denn geändert rund ums Mittagessen? Boris Häbel: Wie Frau Feldmann schon sagte: Vor allem die ausgedehnten Geschäftsessen sind rückläufig - in erster Linie aus Zeitgründen. Eine Stunde ist fast schon das Maximum. Thomas Förster: 40 Prozent derer, die mittags nicht mehr kommen, nennen die Zeit als Grund, weitere rund 40 Prozent den Preis. Für mich sind Aldi, Lidl & Co. die Verursacher der Geiz-ist-geil-Mentalität. Wenn es die nicht gäbe, würden sich Gäste auch nicht beschweren, wenn wir für bestimmte Gerichte zwei oder drei Euro mehr verlangen. … Kommen wir mal zum Tagesgeschäft. Welche Erfolgsfaktoren gibt es? Margit Zettl-Feldmann: Für mich ist eine solide Kalkulation entscheidend, natürlich geknüpft an eine entsprechende Qualität in Küche und Service. Wir kochen frisch, die Karte wechselt alle drei Monate. Ein Preisbeispiel: Zwiebelrostbraten mit frischen Pfifferlingen und Kässpätzle kosten bei uns 24 Euro. Burger gibt es mittlerweile auch, davon verkaufen wir mehr als vom Schweinebraten - quer durch alle Zielgruppen. Und: Die Gäste sollten nicht länger als 20 Minuten aufs Essen warten. Thomas Förster: Eine eigene kulinarische Qualität und Offerten, die es woanders, etwa in der Betriebskantine, nicht gibt - das ist das Entscheidende. Dazu selbstbewusste Preise. Florian Gottschaller: Ich sehe auch das Erlebnis als Faktor - es gibt doch nichts Schlimmeres als den Sad-Desk-Lunch, also das Mittagessen, das Arbeitnehmer im Büro vor dem PC zu sich nehmen... ...ff