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De Kas in Amsterdam: Wer im Glashaus sitzt...

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In einer neuen Serie kooperieren wir mit dem Gewürzspezialisten Fuchs Foodservice. Dessen Marke Ubena präsentiert im Blog Food Route internationale Gastrokonzepte, entdeckt von engagierten Foodbloggern und anschließend besucht von Gastrotel. In Folge 1 geht es nach Amsterdam: Das in einem Gewächshaus angesiedelte Restaurant De Kas setzt auf Hyper Local Food und serviert selbst angebautes Obst und Gemüse > Ein Spätsommertag im südöstlichen Amsterdamer Stadtteil Watergraafsmeer, wie geschaffen für einen Besuch im De Kas. Über Mittag füllt sich rasch die Terrasse mit Blick auf üppig begrünte Beete; das Publikum setzt sich aus einheimischen Gästen, die mit dem Fiets kommen, und einer internationalen Foodie-Klientel zusammen; Business mischt sich mit Family. De Kas, holländisch für Gewächshaus, ist eine Symbiose aus Gärtnerei und Restaurant und der Clou ist, dass der Weg von der Pflanze auf den Teller kürzer nicht sein kann. Dem Ambiente angemessen, setzt Betreiber Gert Jan Hageman, ein ehemaliger Sternekoch, auf eine fantasievolle Gemüseküche, die Fleisch und Fisch allenfalls als Beilagen zulässt. … Neben dem Restaurant-Treibhaus unterhält De Kas weitere 21 Hektar Anbaufläche auf dem Beemster-Polder, 3o Kilometer nördlich von Amsterdam. „Hier bin ich ganz Gärtner", sagt Ex-Sternekoch Hageman. Am Morgen gepflückt, landet die tagesfrische Ware in kürzester Zeit in der Küche des De Kas. Dort wirken die beiden Chefköche Jos Timmer und Wim de Beer. Beide arbeiteten bis zum Frühjahr 2017 im besternten Restaurant Rijks im Rijksmuseum und haben in ihrer Vita auch Stationen wie die hochklassigen Veggie-Restaurants Vermeer und Bolenius stehen. Folgerichtig verfolgen Jos und Wim eine konsequent bio-saisonalregionale Küchenphilosophie und machen sich Gedanken etwa über den Proteinbedarf der Zukunft, den sie beileibe nicht allein von Fleisch gedeckt wissen wollen. Sie stehen auf kleine, sorgfältig angerichtete Teller und zeigen mit jedem Gang, „wie powerful und sexy Gemüse sein kann", wie Jos Timmer es ausdrückt. Heiko Antoniewicz würde das „Green Glamour" nennen. ...ff