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Die Corona-Krise: Lichtblicke in der Finsternis

200013

Nein, wir sind nicht in einem Sci-Fi-Blockbuster aus Hollywood. Und ein Albtraum ist Corona leider auch nicht. Wir sind in der Realität, die auch und ganz besonders für die Unternehmen aus der Hotellerie erbarmungslos ist. Pleiten und der massenhafte Verlust von Arbeitsplätzen drohen. Aber es gibt Ausblicke, die hoffen lassen > Keine Gäste, dafür umso mehr Probleme - das Jahr 2020 wird als eines der düstersten unserer Zeit in die Geschichte der Hotellerie eingehen. Keine Frage: Der Status quo ist deprimierend. Und die Aussichten? Die sind ebenso finster, so lange keiner weiß, wann das Business wieder anspringt. Und selbst dann wird von Normalität, wie wir sie aus dem vergangenen Jahr und auch noch vom Anfang dieses Jahres kannten, noch lange keine Rede sein. Experten rechnen mit einer Rückkehr zum alten Niveau des Marktes nicht vor 2022/2023. Was bleibt, ist die Hoffnung. Und die ist trotz aller Horrormeldungen, die in den vergangenen Wochen über die Branche herniedergegangen sind, durchaus berechtigt. Besonders, was das Geschäft betrifft, das auf dem Binnentourismus beruht: Gut 80 Prozent der touristischen Buchungen in Deutschland stammen aus dem Inland. Und dem Binnentourismus wird von Fachkennern eine erheblich schnellere Erholung zugetraut, als dem internationalen Geschäft. Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat (Stand 22. April 2020) verschiedenen Szenarien für die Phasen Lockdown, Lockerung, Belebung und Normalisierung entworfen. Im „realistischen" Szenario gehen die Experten von einer Belebung des Binnentourismus ab September 2020 aus und rechnen dann mit 70 Prozent des gebuchten Umsatzes aus dem Vergleichszeitraum 2019. Eine Normalisierung des nationalen Geschäftes, einhergehend mit 85 Prozent des entsprechenden Umsatzes aus dem Vorjahr, würde sich demnach ab April 2021 einstellen. Eine Belebung des internationalen Tourismus erkennt das Kompetenzzentrum Tourismus beim „realistischen Szenario" hingegen erst ab April 2021 (mit 50 Prozent des vergleichbaren Umsatzes 2019), eine Normalisierung ab Januar 2022 (75 Prozent). ... ff