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Die Hotellerie verändert ihr Gesicht: Zeitenwende

200013

Neues Jahr, neues Glück? Die Welt klammert sich nach dem Corona-Jahr 2020 an die mit dem Impfstoff verbundenen Erwartungen an eine Normalisierung des Lebens. Das gilt auch für die Hotellerie. Doch noch bleiben Fragezeichen. Schlimmer: Bis Besserung eintritt, werden viele Unternehmen ihre Segel schon gestrichen haben. > Wissen Sie noch, wie es heute vor einem Jahr um die Hospitality-Branche bestellt war? Die Zeichen standen nach einer Dekade der Prosperität weiter auf Wachstum. Die Performance-Kennziffern der Hoteliers ließen nicht viele Wünsche offen. … Griff. Sind mittlerweile mehr als zwei Millionen Menschen weltweit daran gestorben. Haben sich rund 24 Millionen Menschen infiziert. Werden Volkswirtschaften heruntergefahren. Geraten ganze Branchen in Gefahr. Droht Tausenden von Unternehmen der Ruin, Millionen von Menschen die Arbeitslosigkeit. Zu den durch die Corona-Pandemie besonders gebeutelten Gewerben gehört die Hotellerie. Schon der erste Lockdown im Frühjahr 2020 traf die Branche ins Mark. Verhältnismäßig gut durchgekommen sind nur die Ferienhotels der Republik, die von fehlenden internationalen Reisealternativen profitierten. … Dramatische Fakten > Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) lässt die Alarmglocken immer lauter läuten und hat Dramatisches zu verkünden: 75,5 Prozent der Gastronomen und Hoteliers bangen um ihre Existenz. Jeder vierte Unternehmer (24,9 Prozent) zieht die Betriebsaufgabe in Erwägung, wie aus einer Dehoga- Umfrage hervorgeht. Nach dem Corona-Jahr 2020 seien „die Konten leer bei weiterhin hohen Kosten". „Unsere Betriebe befinden sich seit dem 2. November im Lockdown und eine Öffnungsperspektive fehlt", berichtet DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. … Mangelnde Hilfen > Den Ursprung des Rettungsdilemmas verorten Otto Lindner und Markus Luthe, Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Hotelverband (IHA), im Beginn des ersten Lockdowns im März 2020. Statt saubere Entschädigungsregelungen für die betroffenen Branchen aufzusetzen, heißt es in einem ihrer Blogposts, sei die Bundesregierung „mit ihrer Bazooka-Politik sehenden Auges falsch in Richtung Wirtschaftsförderung abgebogen". ...ff