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Die Kraft der Marken schwindet / Im Gespräch: Reiner Nittka, Vorstandssprecher GBI AG

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Reiner Nittka (54) ist Chef des größten Hotelentwicklers in Deutschland, der GBI AG. Mit der AHGZ spricht er über die Bewegungen auf dem boomenden Hotelmarkt > Herr Nittka, die Hotelkonjunktur brummt. Steigen Sie in alles ein? Nittka: Wir denken unsere Projekte von hinten und überlegen: Können wir einen Hotelbetreiber zu marktgerechten Konditionen finden und einen Investor, der das Projekt kauft? Vor allem müssen wir selbst überzeugt sein. Erfolgsfaktor Nummer eins ist nach wie vor die Lage. Und wir bekommen viel auf den Tisch, das wir nicht machen wollen. … Woran liegt das geringe Wachstum der Zahl der Hotelzimmer? Nittka: Gerade in Großstädten haben wir einen großen Abgang von Hotels. Kleine Häuser und Pensionen werden geschlossen. Ein Teil wird in Wohnungen umgewandelt, andere geben auf. Das Sterben der kleineren Unterkünfte hat in der Addition größere Auswirkungen. … Gehen Investoren besser in Bestands- oder Neubau-immobilien? Nittka: Wir hatten lange die Faustformel: Der Umbau von Bestand liegt bei etwa 80 Prozent der Neubaukosten. Nun sehen wir, dass es eher 100 Prozent oder mehr geworden sind. Es gibt oft unkalkulierbare Risiken. Bürogebäude in Hotels umzuwandeln ist eine echte Kampfaufgabe. Wenn man kein Unikat schaffen möchte, es keinen Denkmal- oder Bestandsschutz gibt, sollte man besser neu bauen. ...ff