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„Die Lage ist ernst, aber wir kämpfen für die Clubszene und glauben an einen baldigen Neustart.“

200013

Paolo Frisella ist enttäuscht - seit fast einem halben Jahr ist sein Kitchen Klub in Wuppertal wie alle anderen Clubs und Diskotheken in Deutschland geschlossen. Das Schlimmste: Es gibt im Augenblick keine Aussicht auf einen anstehenden Restart der Clubszene und das Thema scheint in der Politik unterzugehen. Welche Wege Frisella sieht, was möglich ist und warum der Zusammenhalt der Szene so wichtig ist, verrät er uns in einem Interview im Kitchen Beach. > Die Sonne scheint, die Füße versinken im Sand und um uns herum herrscht reges Treiben - wir sind am Kitchen Beach, dem neuen Outdoor Hotspot von Wuppertal. Der Strand ist neu und liegt mitten in der City - eine aus der Not geborene Idee des Clubinhabers Paolo Frisella. Mit dem Lockdown musste der Wuppertaler seinen Kitchen Klub schließen und hat sich so ein (temporäres) zweites Standbein geschaffen. … Herr Frisella, wie ist der Status Quo in Deutschland, wenn es um die Öffnung der Clubs geht? Leider gibt es noch keine Perspektive für die Öffnung von Clubs und Diskotheken. Weder ist ein konkreter Termin benannt worden, noch gibt es bereits publizierte Vorgaben der Regierung. Trotzdem passiert im Hintergrund Einiges, die Clubbesitzer versuchen mit Ideen und Konzepten vorbereitet zu sein und zu überzeugen, allein um auch die Veranstaltung illegaler Partys einzudämmen. Haben Sie hier ein Beispiel für uns? In Hamburg beispielsweise wurde die Idee aufgegriffen, eine zentrale Teststation einzurichten. Hier sollen sich Partywillige dann in einem bestimmten Zeitraum testen lassen können und so mit einem negativen Testergebnis Zugang zum Club bekommen. …Wie stellen Sie sich die ersten Clubnächte nach Corona vor? Testweise könnte mit einem kleinen Publikum, vielleicht mit 500 Personen, gestartet werden. Private Feiern in ähnlicher Größenordnung sind je nach Bundesland ja schon wieder gestattet. …ff