Mit dem nachstehenden Link gelangen Sie auf die betreffende horesga-Seite, klicken Sie dazu hier

In der PDF-Datei befinden sich - je nach Ansicht - weitere Weblinks, über die Sie auf weitere horesga-Seiten geleitet werden.

Dr. Jörg Frehse appelliert: Wachstumspläne sollten Full-Service-Segment nicht vernachlässigen

200013

Dr. Jörg Frehse ist Managing Partner der Munich Hotel Partners (MHP) GmbH. Cost & Logis hat sich mit ihm getroffen und über Marken, Kundenbindungs-Programme, den Boom in der Budget-Hotellerie und seine strategischen Pläne gesprochen > Herr Dr. Frehse, Sie betreiben bislang vor allem Hotels der Marriottmarke Le Méridien. Soll das so bleiben oder wollen Sie das Portfolio künftig breiter aufstellen? Marriott ist ein ausgezeichneter Partner. Wir sind aber kein Master-Franchise-Nehmer des Konzerns und wollen uns auch anderweitig engagieren. Wichtiger als die Frage nach der Marke ist uns die grundsätzliche Strategie: Wir werden unseren Fokus auch in Zukunft als einer von relativ wenigen Playern im Markt auf Bestandshotels in den Segmenten Upper-Upscale und Full Service legen. In dieser Nische fühlen wir uns wohl. Wir haben eindrucksvoll bewiesen, dass wir in diesem Bereich auch Franchise können, sind das erste Unternehmen, dass die Marke Le Méridien in Europa auf der Grundlage von Franchise-Verträgen führen darf. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir fortsetzen, weiterhin Bestandshotels in Premium-Lagen übernehmen und uns nicht daran beteiligen, das Angebot auf dem Markt durch Neuentwicklungen auszubauen. Projekte konzentrieren sich in den Metropolen mittlerweile eher auf die Außenbezirke und damit auf Regionen jenseits der von uns favorisierten Standorte. … Der Fokus der Expansion vieler Anbieter liegt derzeit auf Hotels im Budget- beziehungsweise Economy-Segment. Wie beurteilen Sie die Marktsituation? Wir sehen das kritisch. Sicher gibt es zahlreiche neue Konzepte, die sich in den angesprochenen Segmenten des Marktes durchsetzen, kreativ und originell sind. Dennoch halten wir es für die großen Markenanbieter für wichtig, bei allem Enthusiasmus für das Wachstum im Selected-Service-Bereich des Marktes, die Entwicklung im Full-Service-Segment nicht zu vernachlässigen._ ...ff