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Eis & Desserts: Der Reiz der Gegensätze - Frischli

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Welche Desserttrends warten im Jahr 2020 und werden dann die Speisekarten der Nation bereichern? Antworten hierauf bot Ende August ein exklusiver Workshop mit Christian Holz von culicons, zu dem frischli nach Bremen eingeladen hatte. > Veranstaltungsort war die Küche von culicons, einem Unternehmen für Culinary Services und Foodservice Consulting. Christian Holz hat es vor sechs Jahren gegründet und unterstützt Foodservice-Unternehmen, wie zum Beispiel frischli, bei Produkt-, Rezept- und Konzeptentwicklungen. Im Rahmen seiner Arbeit sieht und analysiert er mit seinem Team unzählige Speisekarten, zusammen klopfen sie zum Beispiel internationale Trends auf ihre Verwendbarkeit und Perspektive in Deutschland ab. Gemeinsam mit Christina Wolf aus dem Marketingteam von frischli führte er durch den Workshop, der sich mit der zentralen Frage auseinandersetzte, welche Desserttrends die Speisekarten 2020 bestimmen werden. Holz machte dabei deutlich, dass ein Dessert heute in sehr vielen Fällen „nicht mehr nur ein Nachtisch, sondern vielmehr ein süßer Snack" ist. … Die Zielgruppe bestimmt die Karte > Außerdem ist derzeit laut Holz zu beobachten, dass es für jeden Desserttrend einen Gegentrend gibt, der genauso verfolgt wird. Beispiele hierfür sind internationale Speisen wie Panna Cotta oder Stracchiatella, die sehr gefragt sind, genauso stehen aber regionale Produkte und nationale Speisen wie Apfelstrudel hoch im Kurs. Viele Gäste möchten sich beim Dessert möglichst gesund ernähren, fragen nach fett- und zuckerreduzierten Speisen. Gleichzeitig geht der Trend zu „süßen Sünden" wie XXL-Shakes und üppig gefüllten Bubble Waffeln. Ähnlich sieht es bei den Präferenzen für Geschmäcker aus: Die Dessertklassiker Vanille-, Schokoladen- und Grießpudding, Quark und Joghurt sind nach wie vor sehr beliebt, ebenso setzen sich neue Einflüsse und Geschmacksrichtungen aus asiatischen Ländern durch. … Individuell an der Dessert-Bar > Der immer noch anhaltende Trend zur Individualisierung kann etwa mit Dessertoder Eis-Bars umgesetzt werden, an denen sich Gäste ihre Speise nach eigenem Geschmack zusammenstellen und mit Toppings verfeinern können. An solchen Bars entstehen dann zum Beispiel süße Bowls, die den ganzen Tag über eingesetzt werden können, sich auch to-go und als ansprechende Minimahlzeit eignen. ...ff