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Employer-Branding: Arbeitgeber als Marke

200011

Heute entscheidet auch das Image eines Unternehmens, in welchem Ausmaß es vom Fachkräftemangel betroffen ist. Um sich auf dem Arbeitsmarkt von Wettbewerbern abzuheben und positiv zu positionieren, verbessern immer mehr Unternehmen mit Nachdruck ihre Arbeitsbedingungen. Durch moderne Mitarbeiter-Bewertungsportale ist die Kraft der Arbeitgeber-Marke inzwischen sogar messbar geworden Wle ein Unternehmen von Arbeitnehmern wahrgenommen wird, ist heute fast mindestens so wichtig wie das Image bei Gästen. Wenn potenzielle Mitarbeiter ein Hotel oder Restaurant mit Bildern wie „arroganter Chef", „Teildienst ohne Ende", „schlechte Bezahlung'; „tun nichts für Auszubildende" oder „viele Überstunden” in Verbindung bringen, brauchen sich die Verantwortlichen nicht zu wundern, wenn kaum noch Bewerbungen ins Haus flattern. Wenn aber beispielsweise ehemalige Praktikanten in einer Schulklasse von den „netten Köchen, der tollen Atmosphäre, dem leckeren Mitarbeiteressen oder der hochmodernen Küche" schwärmen, verbessern sich die Chancen, dass der/die ein oder andere Schüler/in sich in diesem Haus um einen Ausbildungsplatz bewirbt. … Ein innovatives und wirksames Messinstrument, um sein Image und seine Markenstärke als Arbeitgeber zu verifizieren, sind Arbeitgeber-Bewertungsplattformen wie Kununu, Meinchef, Jobvote oder Glassdoor, auf denen Mitarbeiter anhand vorgegebener Kriterien ihr Unternehmen einordnen können. Bei Kununu können beispielsweise Mitarbeiter, Azubis oder potenzielle Bewerber auch individuelle Berichte über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Unternehmen posten. Die Portale sorgen für mehr Transparenz auf dem Arbeitsmarkt, obwohl Arbeitgeber ihnen, vor allem bei schlechten Bewertungen, aus nachvollziehbaren Gründen eher skeptisch gegenüberstehen. ...ff