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Es gibt ein Leben danach / Joachim Marusczyk

200013

Nach 33 Jahren geht Intercity-Gründer Joachim Marusczyk Ende September in den Ruhestand. Mit der ahgz spricht der Geschäftsführer über die schwierigen Corona-Monate, die Zusammenarbeit mit dem neuen Steigenberger-Eigentümer Huazhu und seine Pläne für die Zukunft > Herr Marusczyk, Sie übergeben diese Woche die Leitung an Ihren Nachfolger Christian Kaschner. Wie fühlt sich das an? Schließlich haben Sie das Unternehmen nicht nur geleitet, sondern auch gegründet. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe fast ein halbes Leben lang für Intercity gearbeitet und keine Sekunde davon bereut. Wie oft hat man schon die Gelegenheit, eine eigene Idee umzusetzen, die dann auch noch zum Erfolg führt? Doch ich bin jetzt 70, und es ist an der Zeit, dass frischer Wind ins Unternehmen kommt. Wir waren bei Intercity zwar immer innovativ, aber nun müssen junge Leute mit einer anderen Sichtweise ran. Was sind Ihre Pläne für danach? Worauf freuen Sie sich am meisten? Endlich Zeit zu haben. Ich war 48 Jahre im Berufsleben und immer fremdbestimmt von Terminen. Jetzt freue ich mich, endlich mein Ding machen zu können. Die Golfschläger sind schon geputzt (lacht). Ich freue mich aber auch aufs Reisen - ich kenne in fast allen Großstädten nur die Bahnhöfe. Was werden Sie am meisten vermissen? Die Kollegen, die ich alle selbst eingestellt habe, und mit denen ich viel Glück hatte. Dieser Austausch wird mir definitiv fehlen. Ich bin sehr gern unter Menschen. ... ff