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„Es wird den Tag X nach Corona geben“: Stimmen

200013

Der Beruf als Koch ist sehr spannend und abwechslungsreich. Für mich persönlich ist er seit mehr als 20 Jahren eine Passion. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um sich in verschiedenen Bereichen zu entwickeln und zu spezialisieren. Trotzdem werden wir in der Corona-Zeit in unserer Branche noch mehr Fachkräfte verlieren, weil die Arbeitszeiten für manche anderswo angenehmer sind und der Arbeitsplatz sicherer ist. Unsere Schlussfolgerung daraus muss eine erhöhte Wertschätzung für die Arbeitnehmer sein. Das betrifft neben der Entlohnung Weiterbildungsmöglichkeiten und die Arbeitszeiten. Zum Beispiel sind Teildienste statt Schichtdienste für Pendler oft zu aufwändig. Markus Philippi, Küchenchef Romantik Hotel Residenz am See. Meersburg … u.a. … Durch die Schließung der gastronomischen Betriebe werden zahlreiche Kolleginnen und Kollegen wieder zur Stellensuche gezwungen sein. Damit diese Abwanderungsentwicklung nicht dauerhaft ist, müssen alle Gastronomen, Interessengruppen und Verbände mächtig am Image der Branche arbeiten. Bezahlung ist das eine - das Zwischenmenschliche das andere. Ein gemeinsames Feierabendbier tut da manchmal Wunder. Wir müssen öfter zuhören und realisieren, was die Mitarbeiter beschäftigt. Fest steht: Gerade am Ende dieser Pandemie braucht Deutschland gute Köche und mutige Gastronomen, die mit offenen Armen die „Gelockdownten" Gäste empfangen. Thilo Hanke, Inhaber und Geschäftsführer Drohe Brauhaus & Braustübl am Bahnhof Darmstadt … u.a. … Dass sich die guten Leute zum Teil in anderen Branchen nach einem Job umsehen, ist in so unsicheren Zeiten relativ normal. Aber diese Situation gab es auch schon vor Corona. Zum Teil liegt das am schlechten Ruf unserer Branche, der allerdings bei weitem nicht mehr der Situation in der modernen Küche entspricht. Diesen schlechten Ruf müssen wir ändern. Jeder, der gerne in unserer Branche arbeitet, ist ein potenzielles Sprachrohr und ein Fürsprecher. Mitarbeiter, die sich eingebunden fühlen, legen ein viel höheres Engagement an den Tag und verspüren deutlich weniger Unsicherheit als jene, die mit ihren Sorgen alleine gelassen werden. Die Gemeinschaft hilft allen durch die Krise. Konrad Geiger, Präsident Euro-Toques Deutschland ...ff