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Familien arbeiten mehr / Im Gespräch: Roula Jouny (43), Chief Content Officer FTI Group und Chefin der Hotelsparte

200013

Reiseveranstalter setzen verstärkt auf eigene Hotels. Auch die FTI Group hat die Zahl der Unterkünfte stark ausgebaut. Über das Geschäft berichtet die Chefin des Hotelsegments, Roula Jouny > Frau Jouny, FTI ist Europas viertgrößter Reiseveranstalter mit jährlich 6 Millionen Gästen und einem Umsatz von mehr als 3 Milliarden Euro. Welche Rolle spielen Hotels? Jouny: Wir haben mit eigenen Hotels begonnen, weil wir als Reiseveranstalter zu wenig Zugriff auf Übernachtungskapazitäten in bestimmten Ländern hatten. Uns ging es um Transparenz der Preise und eigene Produkte. Wir wollten ohne andere Touroperator arbeiten. Das ist uns inzwischen gut gelungen. … FTI wird immer größer. Kann man den Konzern in Familienstrukturen führen mit ihrem Ehemann Dietmar Gunz an der Spitze, Ihnen als Chefin der Hotelsparte, Ihrem Bruder und der Tochter von Gunz? Jouny: Es ist nach wie vor ein Familienunternehmen, aber im Topmanagement sind außer meinem Mann und mir auch zwei Herren, die nicht zu unserer Familie gehören. Was uns alle bewegt, ist das Thema Wachstum. Der Familienverbund hat den Vorteil, dass alle bis zum frühen Morgen arbeiten können. Da hat zum Beispiel mein Sohn gar keine andere Option. Wenn Familien arbeiten, wird mehr gearbeitet. Wir lieben das Geschäft und wir sind sehr glücklich zusammen. Aber die zweite Tochter ist nicht dabei. Sie hat vermutlich das beste Leben (lacht). ...ff