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Fleisch: Kevin Marcus - Viel Auslauf für die Tiere

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„Wir haben uns unseren Traum erfüllt und die Chance bekommen, nach Tirol auszuwandern. Unsere Einstellung und Philosophie haben wir mitgenommen! Wir beziehen unser Fleisch zu 100 Prozent beim Bauern, Eier aus der Freilandhaltung im Dorf, Käse aus der örtlichen Käserei. Gleichzeitig möchten wir Dinge, die wir in der Küche brauchen, wieder selbst „erzeugen“. Die ersten Ferkel, Walliser Schwarznasenschafe sowie Hühner haben ihren Platz bei uns gefunden. Nach fast einem Jahr Suche nach einem Stall sowie Grünflächen können wir bald unsere Philosophie erweitern - nicht nur gastronomisch, sondern auch in unserem Laden. Unsere Tiere werden im Schnitt über zweieinhalb Jahre alt, das ist das 3,5-fache Alter wie vielerorts üblich. Freiland- beziehungsweise Auslaufhaltung ist für uns der wichtigste aller Punkte. Es beansprucht mehr Zeit, spiegelt sich aber im Fleisch wider - egal ob Schwein, Rind oder Huhn. Ganz entscheidend ist es auch, dem Gast zu vermitteln, was er im Lokal gerade serviert bekommt. Ob Herkunft, Aufzucht oder Name des Tieres - ich erzähle ihm alle wichtigen Details, eben die wahre „Geschichte“, die dahintersteckt. Ich glaube, zuallererst ist es die Einstellung, die man gern vermitteln möchte. Gutes tun, für Mensch und Tier - darum geht es. Das größte Problem ist das „Bauernsterben“. ...ff