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Flüchtlingen Chancen bieten, Fachkräftemangel beseitigen / Die DIHK-Zahlen im Detail

200013

Das Gastgewerbe kämpft um Auszubildende und Fachkräfte. Durch die große Zahl an Flüchtlingen könnte der Trend umgekehrt werden. Dafür sind aber auch flexible rechtliche Regelungen notwendig, beispielsweise bei der Vergabe von Praktika. Diese seien Voraussetzung für eine Duale Ausbildung, betont der Düsseldorfer Gastronom und DEHOGA-Kreisvorsitzende Giuseppe Saitta. > Die weniger erfreuliche Nachricht vorneweg: Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse im Gastgewerbe ist auch 2015 weiter gesunken. Bei den Neuverträgen waren mit einem Minus von 4,1 Prozent (Vorjahr minus 5,8) weiter Rückgänge zu verzeichnen, hat eine Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. (DIHK) gezeigt. Die Neuverträge hätten sich gegenüber den Vorjahren etwas abgeschwächt, aber doch recht deutlich über den Rückgängen in anderen Branchen und Berufen gelegen - der IHK-Durchschnitt habe 2015 minus 1,7 Prozent betragen. … Einen Weg skizziert Giuseppe Saitta, Gastronom in Düsseldorf und Vorsitzender der DEHOGA Kreisgruppe in der nordrhein- westfälischen Landeshauptstadt. „Unter den vielen Flüchtlingen, die zuletzt -in unser Land gekommen sind und auch noch kommen werden, befinden sich zahlreiche junge Frauen und Männer, die grundsätzlich für eine Ausbildung und eine spätere Tätigkeit im Gastgewerbe in Frage kommen. … Flüchtlinge als Praktikanten Giuseppe Saitta hat deshalb gemeinsam mit der Diakonie in Düsseldorf eine Veranstaltung für Flüchtlinge im Alter von 13 bis 18 Jahren durchgeführt. Sie wurden in einem seiner Restaurants bewirtet, und Saitta stellte ihnen die vielen Möglichkeiten vor, die das Gastgewerbe bietet. … Beschäftigung hängt vom Status ab > Das sieht auch Rainer Spenke, Geschäftsführer der Fachgruppen im DEHOGA NRW, so. „Die Bereitschaft der Betriebe ist groß, aber der bürokratische Aufwand ebenso. Wir benötigen jetzt einfache Lösungen, sodass Flüchtlinge so schnell wie möglich eingesetzt werden können." … u.a. … Die DIHK-Zahlen im Detail > Wie die Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ergeben hat, wurden die meisten neuen Verträge im Gastgewerbe, nämlich 9063, bei den Hotelfachleuten (minus 2,1 Prozent gegenüber 2014) geschlossen, gefolgt von den Köchen mit 8872 (minus vier Prozent). Bei den Restaurantfachleuten waren 2958 Neuverträge zu verzeichnen (minus 6,6 Prozent), bei den Fachkräften im Gastgewerbe 1901 (minus sechs Prozent) …ff