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Google-Marketing: Wenn Links in die falsche Richtung führen

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Bei einigen Hotels in Österreich hat offenbar jemand die betrieblichen Google-Accounts missbraucht. Die dort hinterlegten Links führten dann nicht mehr zur Hotelwebseite, sondern zum russischen Buchungsportal Ostrovok. > Ein vollständiger Business-Eintrag bei Google ist heutzutage für Unternehmer mindestens genauso wichtig wie im 20. Jahrhundert der Telefonbucheintrag. Denn im Google-Profil können Hotels und Restaurants Informationen hinterlegen, wie etwa Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten. Zudem kann auf die unternehmenseigene Webseite verlinkt werden. Letzteres gilt als wertvolle Schnittstelle, auch um direkte Buchungen abseits von großen Portalen und Online Travel Agencys (OTAs) zu generieren. … Mutmaßliche Direktbucher werden abgefischt > Der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wurden einige Fälle gemeldet, in denen Google-My-Business- Links geändert wurden. Die Links führten dann nicht mehr auf die hoteleigene Webseite, sondern auf das Portal Ostrovok.ru, eine OTA, die vor allem im russischen Markt verbreitet und Teil der Emerging Travel Group ist. De facto heißt das: Ostrovok könnte hier vermeintliche Direktbucher, die eigentlich zu den Webseiten der Hotels weitergeleitet werden möchten, abgreifen. Jeder kann bei Google Änderungen vorschlagen > Der Online-Marketing-Experte Michael Kohlfürst erläutert das Problem gegenüber der ahgz so: „Im schlimmsten Fall ist das jeweilige Hotelzimmer bei Ostrovok gar nicht verfügbar oder ausgebucht und auf der hoteleigenen Webseite wäre es noch zu buchen, möglicherweise sogar zu besseren Konditionen. Oder es wird ein anderes Hotel angezeigt, wo der Seitenbesucher final dann bucht.“ Kohlfürst, der Geschäftsführer der SEO-Agentur Promomasters ist, hat ein solches Link-Hijacking bereits bei Hotelbetrieben, aber auch bei Unternehmen anderer Branchen festgestellt. …ff