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Airbnb-Gründer Brian Chesky: Von der Luftmatratze zum Luxusbett

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Die Idee ist aus der Not geboren. Weil Brian Chesky und Joe Gebbia die Miete für ihre Wohnung nicht mehr bezahlen konnten, entschlossen sie sich, Schlafgelegenheiten auf Luftmatratzen im Internet anzubieten. Was die beiden Airbnb- Gründer sich wohl selbst nicht hatten träumen lassen: Die Idee schlug ein wie der Blitz und traf mit dem Homesharing-Konzept den Nerv der Zeit. Heute bietet das Unternehmen 4,5 Millionen Unterkünfte an 81.000 Orten der Welt an. Alle zwei Minuten checken 400 Menschen bei einem Airbnb-Angebot ein und haben bisher rund 41 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Vermieter gespült. Und das soll noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Plattform verkündete Chesky unlängst: „Wir wollen noch weitergehen, indem wir unsere Community aus Gästen und Gastgebern unterstützen und erweitern, sodass in zehn Jahren über eine Milliarde Menschen jährlich die Vorteile von magischen Reisen mit Airbnb erleben können." Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen eine umfassende Strategie entwickelt, die vor allem bei Hoteliers Besorgnis erregt. Denn mit der neuen Klassifizierung „Airbnb Plus" wildert das Unterkunftsportal ganz schamlos in ihrem Revier. Durch die Kennzeichnung besonders professioneller und hochwertiger Angebote, die von eigenen Mitarbeitern per 100-Punkte-Checkliste überprüft werden, will die Plattform Sicherheit vermitteln und negativen Schlagzeilen über dreckige Wohnungen, unzuverlässige Vermieter und Diskriminierung beim Buchen entgegenwirken. Mit den auf Komfort und Qualität geprüften Unterkünften zielt Airbnb auf Kunden, die ansonsten ein Hotel der Vier- oder Fünf-Sterne-Kategorie buchen würden. Wie das Portal unlängst verkündete, haben sich bereits 20.000 Gastgeber weltweit mit ihren Unterkünften für Airbnb Plus beworben. Ein Dorn im Auge vieler Hoteliers ist Airbnb aber nicht erst seit Verkündung der neuen Strategie. Denn die im Geiste der Sharing Economy geborene Idee der privaten Zimmervermittlung ist zur ernstzunehmenden Konkurrenz geworden. 300 Millionen Menschen haben in den vergangenen zehn Jahren eine Übernachtung über die Plattform gebucht. …ff