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Hotellerie in der Corona-Krise - Im Stich gelassen

200013

Die wirtschaftlichen Lasten der Pandemie sind ungerecht verteilt: Während einige Branchen in der Krise sogar profitieren, versinken andere in Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit. Staatliche Hilfsprogramme erweisen sich für Geschäftszweige wie die Hotellerie als überwiegend wirkungslos. > Als die Monsterkrise hereinbrach und offenbar wurde, welche Konsequenzen sie mit sich bringt, erstarrte die Welt vor Schock. Staatlich verordnete Lockdowns legten das öffentliche Leben rund um den Globus lahm. Neben ebenso notwendigen wie massiven Einschränkungen in die Freiheitsrechte der Bürger bedeutete dies für ganze Branchen nicht weniger als das Verbot, Business zu betreiben. Den betreffenden Unternehmen wurde von heute auf morgen die Geschäftsgrundlage entzogen. … Zu den im Zuge der Pandemie besonders gebeutelten Branchen gehört ohne Zweifel die Hotellerie. Kein Wunder, dass ihre Interessenvertreter das schlimmste befürchten: Die Überbrückungshilfe werde den Großteil der Branche sicher „nicht ans retten Ufer bringen", schreiben Otto Lindner und Markus Luthe, Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA) in ihrem Blogpost „Sturmflut". Die noch vermeidbare Insolvenz von bis zur Corona-Krise intakten Unternehmen sei „nicht nur eine Frage der ökonomischen oder haushalterischen Vernunft", sondern auch „eine Frage der Gerechtigkeit". Drei Themen müsse die Politik in diesem Kontext vordringlich angehen: Pachtminderung, verlängerte Aussetzung des Überschuldungstatbestandes sowie die verlängerte und auf die Bedürfnisse der Branche angepasste Überbrückungshilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Protagonisten der Branche zu Wort melden, um zu verdeutlichen, wie düster die Aussichten sind. Auch Dehoga-Präsident Guido Zöllick hatte sich erst kürzlich wieder zur desaströsen Lage im Gastgewerbe geäußert, von „riesigen Löchern in den Bilanzen der Hotels und Restaurants" gesprochen. ...ff