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Hotels in Mixed-Use-Konzepten: Hoch hinaus statt nebenan?

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Hotels werden immer wieder in Mixed-Use-Konzepte integriert. An sich ist das keine Neuheit. Mittlerweile sind die Spielarten dabei jedoch sehr vielfältig. Wie sehen Mixed-Use-Konzepte heute aus? Was sind die Vorteile? Wo liegen die Herausforderungen? Um diesen Fragen nachzugehen, hat Christie & Co mit namhaften Projektentwicklern und Hotelbetreibern gesprochen und einen kritischen Blick auf das Thema geworfen. > Je nachdem, wen man fragt, bekommt man unterschiedliche Antworten, wie ein gelungenes Mixed-Use-Konzept mit Hotel aussieht. Ruby Hotels* sagt beispielsweise „ja" zu Flächen, die Alternativnutzungen zugeführt werden. 25hours hingegen will kein „Resteverwerter" sein. Die GBI AG verbindet Mixed Use in erster Linie mit nebeneinander liegenden Gebäuden, in denen dann auch gern bis zu drei Hotels unterschiedlicher Kategorien untergebracht sind.. … Aktuelle Trends > Horizontale Gebäudeentwicklungen, bei denen verschiedene Nutzungen in einem Komplex nebeneinander angeordnet werden, sind schon seit Langem zu beobachten. Vertikale Entwicklungen scheinen aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs um die immer geringer werdenden Flächen in zentralen Lagen die Lösung zu sein. … Kombinationen aus Wohnen und Hotel werden immer häufiger als Mixed-Use- Zusammensetzung gewählt, wobei der Übergang von Eigentums- und Mietwohnungen zu Serviced Apartments bzw. dem Wohnen auf Zeit im Longstay- Bereich fließend ist. … Ähnlich attraktiv ist eine Mischung aus Hotel und studentischem Wohnen. Ein gutes Beispiel dafür ist das jüngste Projekt HARBR des Entwicklers Dquadrat, der im Bleyle Quartier im Herzen von Ludwigsburg ein Boardinghouse mit 44 Apartments und Studentenwohnheim kombiniert - und das praktischerweise auf einer Bestandsgarage. … Im Rahmen der Wiederentdeckung von Hotelgemeinschaftsflächen findet nicht nur eine Verschmelzung der klassischen Funktionsbereiche - Empfang, Restaurant, Bar - statt. Viele Marken holen sich zusätzliche Nutzungsarten direkt ins Haus. Die neuen Holiday-Inn-Hotels bieten in der Lobby ein eigenes Starbucks-Café, für das die Mitarbeiter speziell ausgebildet werden. Whitbread integriert in den Premier- Inn-Hotels einfach seine eigene Tochtermarke Costa Coffee. 25hours hat für jedes seiner Häuser vor Ort Kooperationen mit Verlagshäusern, die in den Hotels einen Kiosk mit Büchern, Zeitschriften und handverlesenen Kleinigkeiten zum Verkauf stellen. Auch das Hotel Schani in Wien reiht sich hier mit seinem Co-Working-Space „Your Space" ein. …ff