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Idee und Konzept: Das Markenrestaurant Mittenwald - „Schmecken muss es!“

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Vom niederrheinischen Neuss, wo er den „Herzog von Burgund“ zum Top-Restaurant machte, zog es Andreas Hillejan vor zehn Jahren ins tiefste Oberbayern. Zum Jubiläum seines Marktrestaurants sprachen wir mit dem Jeunes Restaurateurs-Mitglied und Genussnetzwerker. > Warum schreibt der Merkur in seinem Bericht zum Zehnjährigen, anfangs habe „keiner recht daran geglaubt, dass ein Restaurant mit ambitionierter Küche und gehobenen Preisen im Mittenwalder Ortskern lange überlebt“? Der Hintergrund ist der, dass viele Jahre zurück der Raum Garmisch Partenkirchen doch ein Gebiet des Massentourismus war. Dementsprechend war die Ausrichtung des Angebots - kein Wunder, dass uns alle viel Glück gewünscht haben. Im Rückblick waren es nicht immer leichte Zeiten, aber unser Gedanke, dass sich gute Küche auch mit Anspruch zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis durchsetzt, hat sich bewahrheitet. Wenn man die Entwicklung in der Region betrachtet, entsteht auch immer mehr in diesem Bereich. Wie stellen wir uns also Mittenwald vor? Wie hat man so schön gesagt: Die Perle des Südens, die in einigen Bereichen noch wachgeküsst werden muss - und auch schon wird! Vom Niederrhein nach Oberbayern - was war die schwerste Umstellung? Keine Currywurst! Spaß beiseite, im Großen und Ganzen gab es da keine Schwierigkeiten. Herausforderung: Für Einheimische und Touristen kochen. Wer ist da wichtiger, wer ist schwieriger oder kritischer, wie erfüllt man beider Erwartungshaltung? Es sind beide Gruppen sehr wichtig. Der Anteil unserer Gäste liegt bei guten 60 Prozent, die in der Region leben (Raum Innsbruck bis München), und der Rest kommt von außerhalb. Aber auch hier ist es so, dass viele Gäste immer im nächsten Jahr wiederkehren. Zum Thema Erwartungshaltung kann ich nur eins sagen: Schmecken muss es! … Welche Lehren aus der leider immer noch andauernden Corona-Zeit konntet Ihr für Euer Geschäft und Konzept ziehen? Wichtig ist eine top gepflegte Kundenkartei, um Informationen etwa zu Take-away- und anderen Angeboten weiterzugeben. Oder auch nach der Öffnung, um seine Gäste einfach auf dem Laufenden zu halten. Weitere Lehren: mit kleineren Zulieferern arbeiten, wenn möglich sein Geschäft etwas breiter aufstellen, sich nicht nur von einer Sparte abhängig machen. ...ff