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IHA drängt auf Ausgleich: Booking.com hat Hotels Schaden zu ersetzen

200010

Von 2006 bis 2015 hat Booking.com, der Marktführer unter den Buchungsportalen, unstreitig kartellrechtswidrige Bestpreisklauseln verwendet, wie der Deutsche Hotelverband (IHA) in einer Mitteilung schreibt. Besonders die so genannten „weiten" Bestpreisklauseln, mit denen Booking.com den angeschlossenen Hotels verboten habe, auf irgendeinem anderen Vertriebsweg Zimmer zu günstigeren Raten anzubieten, verstießen eindeutig gegen geltendes Kartellrecht. Das Bundeskartellamt habe das, umfassend bestätigt durch das OLG Düsseldorf, im Fall HRS festgestellt. Hotels sei durch die „weiten" Bestpreisklauseln Schaden unter anderem in Form überhöhter Buchungsprovisionen entstanden. „Nach den Grundsätzen des europäischen und deutschen Kartellrechts hat Booking.com den Hotels diesen Schaden samt Zinsen zu ersetzen. Mit unserer Initiative ,daBeisein` bieten wir wie schon in der erfolgreichen Causa HRS in Deutschland gelegenen Hotels die Möglichkeit, sich an einer gruppenweisen Anspruchsdurchsetzung ohne Kostenrisiken zu beteiligen", erläutert der IHA-Vorsitzende Otto Lindner. „Wir bieten allen Hoteliers in Deutschland diese Hilfestellung an, weil zeitnah eine Verjährung der Ansprüche drohen könnte." ... ff