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Immobilien: Volle Kriegskassen, frustrierte Betreiber

200013

Hotelimmobilien in Deutschland bleiben trotz Corona gefragt. Das war die zentrale Botschaft beim 12. Deutschen Hotelimmobilienkongress > Das Ausmaß der aktuellen Krise, die bei Weitem nicht nur den Tourismus betrifft, ist groß. Der Keynote-Speaker beim Hotelimmobilienkongress, Michael Grömling vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln, stellte angesichts der aktuellen Pandemieentwicklung, der geopolitischen Spannungen und der versäumten strukturellen Entwicklung der Industrie die Consensus- Prognose von einem nur leichten Einbruch des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 5,7 Prozent in diesem Jahr und einer Erholung um 4,6 Prozent 2021 infrage - zumal sich die deutsche Industrie bereits vor Corona in einer Rezession befunden habe. Angesichts des höchstwahrscheinlichen neuerlichen bundesweiten Hotel-Übernachtungsverbots für Touristen und weiterer massiver Einschränkungen im kommenden November (Details standen bei Redaktionsschluss am Mittwochnachmittag noch nicht fest) ist Grömlings Skepsis berechtigt. ... Todernst bleibt die Lage unterdessen für Hotelbetreiber. Alle Experten erwarten nach ersten Insolvenzen und Schließungen weitere Konsolidierungen, zurückzuführen vor allem auf unnachgiebige Verpächter. Auf der Kostenseite hat die Branche alle Möglichkeiten ausgereizt. Full Service-Hotels konnten ihren Breakeven durch Kosteneinsparungen teilweise von bisher 65 auf 40 bis 45 Prozent Auslastung senken, Limited Service Hotels von 40 bis 50 auf 30 bis 35 Prozent, analysierte die Hotour Hotel Consulting Frankfurt. Leider habe aber die Auslastung der deutschen Hotels im September bei durchschnittlich 37,5 Prozent gelegen - und damit genügten die Sparmaßnahmen den meisten Hotels nicht zum Überleben. ... ff