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In chinesischer Hand / Huazhu; Steigenberger Hotels Aktiengesellschaft; Deutsche Hospitality

200013

Anfang November kaufte Huazhu die Steigenberger Hotels Aktiengesellschaft mit allen Hotelmarken der Deutschen Hospitality. Der Konzern aus Shanghai ist in Europa wenig bekannt, hat sich aber international zur neuntgrößten Hotelkette entwickelt. Welche Rolle spielt Steigenberger in der Strategie der neuen Eigentümer aus dem Reich der Mitte? > Vor fast genau zehn Jahren hat die Steigenberger-Eigentümerfamilie ihren kompletten Anteil an den ägyptischen Tourismuskonzern Travco von Hamed El-Chiaty veräußert. Der Verkauf wurde in der damals 80-jährigen Unternehmensgeschichte einerseits als Zäsur gewertet, andererseits darauf verwiesen, dass die geplante Expansion nur mit einem internationalen Partner zu bewerkstelligen sei. In der vergangenen Dekade vergrößerte die Gesellschaft ihr Portfolio von 81 auf 118 Betriebe, ehe das Unternehmen jetzt für 700 Millionen Euro an den chinesischen Hotelkonzern Huazhu verkauft wurde. ... „Diese Akquisition ist ein wichtiger Meilenstein unserer globalen Wachstumsstrategie", erklärt Qi Ji, Gründer und Executive Chairman von Huazhu. „Die Deutsche Hospitality ist eine perfekte strategische Ergänzung und wir erwarten Wettbewerbsvorteile für beide Unternehmen." Auch Thomas Willms sieht die Marke Steigenberger für Huazhu als zentrales Element der Deutschen Hospitality. So sei China ein großer Wachstumsmarkt für die Premiummarke und ein Land, in dem das Siegel „Made in Germany" für Werte wie Qualität, Vertrauen, Tradition, Passion und Perfektion stünden. … ff