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Jobkiller Corona

200013

Gastronomie und Hotellerie sind besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Das Instrument Kurzarbeit reicht im Zuge der anhaltenden Pandemie nicht aus, um alle Arbeitsplätze zu sichern. Und während erste Restaurants und Hotels vor allem in Städten schließen, sind viele Kurzarbeiter und Arbeitslose nicht bereit, an die See oder in andere touristische Regionen zu ziehen, wo gegenwärtig sehr hoher Mitarbeiterbedarf besteht > Die Meldung sorgte bundesweit für Aufregung: „Über 4000 Berliner Köche haben bereits ihren Job verloren", titelte die Berliner Zeitung. „Das ist in NRW oder anderswo kaum anders", kommentierte die Community in den sozialen Netzwerken. Keine Frage: Die bundesdeutsche Hotellerie und Gastronomie ist von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen. Der Branchenverband DEHOGA spricht sogar von Umsatzverlusten „historischen Ausmaßes". Präsident Guido Zöllick beziffert die Rückgänge auf bundesweit 17,6 Milliarden Euro. Für viele Unternehmer war und ist der Weg in die Kurzarbeit die einzige Chance, um Mitarbeiter*innen trotz der prekären Geschäftslage und miesen Zukunftsaussichten zu halten und nicht in die Arbeitslosigkeit schicken zu müssen. Während des Lockdowns von März bis Mai hatten die Betriebe für über 90 Prozent ihrer Beschäftigten Kurzarbeit angezeigt. Dieses Tool, so Guido Zöllick, habe sich als „wertvolles arbeitsmarktpolitisches Instrument" erwiesen. Wie detaillierte Zahlen der neuesten Arbeitslosenstatistik zeigen, hat trotz Kurzarbeit die Arbeitslosigkeit in der Gastronomie und Hotellerie dramatisch zugenommen. ... ff